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Real Madrid will Top-Verdiener unbedingt loswerden

James und Bayern als Vorbild: Wird Bale zum Schnäppchen?

22.04.2019 10:03
Gareth Bale steht bei Real Madrid vor dem Aus
© getty, Denis Doyle
Gareth Bale steht bei Real Madrid vor dem Aus

Die Zeit von Gareth Bale im Trikot von Real Madrid läuft ab. Die Königlichen ziehen nach sechs Jahren die Reißleine und wollen im Sommer alles daran setzen, den Waliser vor die Tür zu setzen. 

Wie die "Marca" mit Berufung auf interne Quellen berichtet, haben die Verantwortlichen von Real Madrid eine weitreichende Entscheidung getroffen. Demnach wollen sich die Königlichen im Sommer unbedingt von Gareth Bale trennen - und zwar um (fast) jeden Preis.

Der Haken: Bislang liegt Real kein einziges Angebot für Bale vor. Weder aus England noch aus Deutschland oder Frankreich, schreibt das Blatt.

Daher fürchtet Real, das sich insgeheim einen Deal mit "minimal vorteilhaften Konditionen" ("Marca") erhofft, auf dem bei Fans und Trainer Zinédine Zidane in Ungnade gefallenen Waliser sitzen zu bleiben. 

Real Madrid: Geht Gareth Bale per "James-Leihgeschäft"?

Reals größtes Problem beim Verkauf des 29-Jährigen, der 2013 für über 100 Millionen Euro aus Tottenham nach Madrid wechselte, ist das horrende Gehalt, das Bale in der spanischen Hauptstadt bezieht. Laut "Marca" ist der Linksfuß mit einem Jahressalär von 17 Millionen Euro der Top-Verdiener des Rekordmeisters.

Andere Klubs sind offenbar nicht bereit, neben der Ablösesumme auch noch ein derart hohes Gehalt für den verletzungsanfälligen Superstar zu zahlen.

Um den Waliser dennoch loszuwerden, denken die Königlichen deshalb sogar darüber nach, interessierten Vereinen ein "James-Leihgeschäft" anzubieten. Heißt: Ein Klub könnte Bale für eine vergleichsweise geringe Summe ausleihen und sich gleichzeitig ein Vorkaufsrecht sichern - ähnlich, wie es der FC Bayern bei James Rodríguez getan hat. Das finanzielle Risiko wäre entsprechend gering.

Bale selbst hält von den Plänen seines aktuellen Klubs allerdings nicht sonderlich viel. Wie der TV-Sender "La Sexta" berichtet, hat Bale-Berater Jonathan Barnett dem Klub gesagt, dass der Waliser kein Interesse an einem Vereinswechsel hat. Welche Partei letztlich den längeren Atem hat, bleibt abzuwarten.

Gehaltsforderung zu hoch für den FC Bayern?

In der Vergangenheit wurden neben dem FC Bayern auch zahlreiche Klubs von der Insel mit Gareth Bale in Verbindung gebracht. Die größte Hoffnung soll sich Real bei Manchester United machen. Allerdings hat sich auch der englische Rekordmeister noch nicht in Madrid gemeldet.

Ausgeschlossen soll laut "Marca" dagegen ein Wechsel zu Manchester City sein. Auch Arsenal, Chelsea und Tottenham haben wohl schon abgewunken.

Paris Saint-Germain und der FC Bayern gehören zwar ebenfalls zu den Kandidaten, allerdings ist laut des Berichts keiner der beiden Klubs bereit, Bales Jahresgehalt auch nur annähernd zu übernehmen.

Der Poker um den einst teuersten Spieler der Welt dürfte sich somit noch bis weit in den Sommer hinein ziehen.

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