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"Psychologisch ein kleiner Vorteil" für den BVB?

Kehl: "Haben gezeigt, dass wir Jäger sein können"

20.04.2019 13:56
Sebastian Kehl spricht über das Titelduell zwischen BVB und FC Bayern
© getty, Martin Rose
Sebastian Kehl spricht über das Titelduell zwischen BVB und FC Bayern

Sebastian Kehl glaubt im Titelduell mit dem FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga weiter an ein erfolgreiches Ende für Borussia Dortmund.

"Man muss daran glauben, dass man es schaffen kann, dass man die Ziele erreichen kann. Man braucht Fokussierung und Wille, aber auch eine gewisse Leichtigkeit und Spaß", sagte der Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung bei "BVB-TV". 

Kehl, langjähriger Mannschaftskapitän des BVB, schaute auch zurück auf seine eigene Karriere: "Ich kann mich noch gut an 2002 erinnern, als wir kurz vor Saisonende eine bittere Niederlage gegen Bayer Leverkusen einstecken mussten und die Tabellenführung erst am 33. Spieltag zurückerobert haben. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir bis zum Schluss der Jäger sein können. Das könnte psychologisch ein kleiner Vorteil für uns sein."

Im Umgang mit den Spielern setzt der 39-Jährige auf eine positive Ansprache: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, mit der man anders umgehen muss, als mit einer erfahrenen, die schon viele Titel errungen hat. Für viele unserer Spieler ist das eine ganz neue Situation. Es ist viel Kommunikation notwendig, viel Optimismus. Wir müssen ihnen begreifbar machen, dass wir dieses Jahr eine große Chance haben."

Sebastian Kehl: Druck auf den BVB eine "Chance"

Druck, so Kehl, sei "nichts Negatives. Druck verstehe ich als Chance, als ein positives Element. Man darf sich gar nicht so viele Gedanken darüber machen. Wir haben nichts zu verlieren und in dieser Saison noch alles zu gewinnen."

Der Ex-Profi gab zwar zu, die Situation des BVB habe sich in der Winterpause angesichts des damals komfortablen Vorsprungs auf den FC Bayern "noch ein bisschen positiver" dargestellt als heute. "Aber wenn wir zum Sommer zurückblicken, haben wir viel geleistet und können stolz darauf sein. Aber wir wollen noch mehr. Dafür braucht es noch ein paar Komponenten."

Am Sonntag gegen den SC Freiburg erwartet Kehl ein schwieriges Spiel. "Wir brauchen eine Top-Leistung, wie beim Heimspiel gegen Mainz. Die Freiburger sind gefährlich, sind gerade zuhause ungemein gefährlich. Wir müssen selbstbewusst, mit viel Überzeugung auftreten. Wir müssen unsere Qualität aufs Spielfeld bringen."

 

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