Anzeige

HSV vor brisantem Duell - RB will Verlängerung vermeiden

02.04.2019 07:18
Der HSV unterlag vor 15 Jahren in einem Skandalspiel gegen den SC Paderborn
© getty, Christof Koepsel
Der HSV unterlag vor 15 Jahren in einem Skandalspiel gegen den SC Paderborn

DFB-Pokal-Erinnerungen werden wach: Knapp 15 Jahre nach dem durch Schiedsrichter Robert Hoyzer verschobenen Pokalspiel zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV treffen die heutigen Zweitligisten um 18:30 Uhr erstmals wieder im Pokal aufeinander.

Im August 2004 stand das Match (4:2 für Paderborn) im Zentrum des wenig später aufgeflogenen Manipulations-Skandals. Beide Klubs könnten den Halbfinal-Einzug gut gebrauchen, winkt doch eine Einnahme von 2,656 Millionen Euro. Im zweiten Viertelfinale treffen anschließend (20:45 Uhr) der FC Augsburg und RB Leipzig im Duell zweier Bundesligisten aufeinander.

HOFFNUNG: Der DFB-Pokal war in der Vergangenheit nicht gerade der Lieblings-Wettbewerb des HSV. Seit 2009 haben die Hanseaten schon nicht mehr das Halbfinale erreicht. Stattdessen gab es immer wieder peinliche Niederlagen bei kleineren Klubs wie im vergangenen Jahr beim Drittligisten VfL Osnabrück.

TORE: Die Offensive soll die erste Paderborner Halbfinal-Teilnahme möglich machen. Philipp Klement und Co. schossen in der laufenden Zweitliga-Saison bereits 61 Tore, nur Spitzenreiter 1. FC Köln (68) war noch torhungriger. Zum Vergleich: Gegner Hamburger SV brachte es nur auf 38 Ligatreffer.

NULLNUMMER: Eines ist klar. Ein 0:0 wie in den beiden Bundesliga-Aufeinandertreffen zwischen Leipzig und Augsburg wird es nicht geben. Aus Leipziger Sicht stehen die Vorzeichen gar nicht mal schlecht: Am Wochenende gab es ein 5:0 gegen Hertha BSC. So hofft Trainer Ralf Rangnick auf einen Sieg in der regulären Spielzeit. Nachsitzen muss nicht sein, am Samstag steht für den Champions-League-Aspiranten die wichtige Ligapartie in Leverkusen an.

TRAUM: In der Bundesliga kämpft Augsburg um den Klassenerhalt, im Pokal soll es dagegen zum großen Coup reichen. "Wir wollen den Pokal gewinnen!", sagte Manager Stefan Reuter. Ähnlich sieht es Trainer Manuel Baum: "Das Ziel ist klar, eine Runde weiterzukommen." Das eigene 0:3 in Nürnberg sei aufgearbeitet. Im Training ließ Baum auch Elfmeterschießen üben. "Die Jungs sind treffsicher", verriet er.

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige