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Allerletztes Biathlonrennen der Saison in Oslo

Bö erneut galaktisch! Zwei Deutsche auf dem Podest!

24.03.2019 17:43
Arnd Peiffer lief am Holmenkollen auf den zweiten Rang
© getty, Alexander Hassenstein
Arnd Peiffer lief am Holmenkollen auf den zweiten Rang

Arnd Peiffer und Benedikt Doll bescherten den deutschen Biathleten beim Weltcupfinale am Wochenende nochmals Podestplätze, standen aber dennoch im Schatten des überragenden Johannes Thingnes Bö.

Biathlon-König Johannes Thingnes Bö feierte seine pure Dominanz am heimischen Holmenkollen mit Wikingerhelm auf dem Kopf und norwegischer Flagge in der Hand, dahinter brannten Arnd Peiffer und Benedikt Doll zum Abschluss des Weltcup-Winters nochmals ein Feuerwerk ab. Nur vom alles überragenden Norweger geschlagen, liefen Olympiasieger Peiffer und Geburtstagskind Doll nochmals auf das Podest. Auch Weltmeisterin Denise Herrmann glänzte noch einmal beim Saisonfinale.

"Ich hatte heute schon nochmal ein bisschen was vor und es ging super auf", sagte Doll, der sich an seinem 29. Geburtstag trotz zweier Strafrunden selbst beschenkte. Bei Peiffer herrschte nach dem zweiten Podestplatz binnen eines Tages ein "super Gefühl" vor. Eine fehlerfreie Schießleistung des Einzel-Weltmeisters reichte aber dennoch nicht gegen Dominator Bö, der mit seinem 16. Erfolg den Rekord für die meisten Siege innerhalb eines Winters noch ausbaute: "Für Johannes reicht es natürlich nicht, wenn der viermal Null schießt."

Dieser hatte zum Saisonabschluss eine Show der Superlative gezeigt. Dank des Dreierpacks in Oslo in Sprint, Massenstart und Verfolgung, in der Peiffer auf den dritten Platz gestürmt war, vollbrachte Bö Historisches und jagte Martin Fourcade den Siegrekord ab. "Biathlon hatte viele Legenden vor mir. Jetzt eine davon zu sein, ist sehr interessant", sagte Bö nüchtern.

Doch damit hatte der 25-Jährige noch nicht genug, mit dem Gewinn des Massenstart-Weltcups setzte er einer nahezu perfekten Saison den passenden Deckel auf. Der Olympiasieger, bei der WM in Östersund mit vier Goldmedaillen und einmal Silber dekoriert, löste den Franzosen Fourcade nicht nur nach sieben Jahren als Gesamtweltcupsieger ab, er holte sich die Kristallkugeln auch in allen Disziplinwertungen.

 

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