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Preuß muss Hoffnung auf Weltcupsieg früh begraben

Herrmann überzeugt bei Kuzmina-Triumph

23.03.2019 15:36
Denise Herrmann musste sich nur der starken Anastasiya Kuzmina geschlagen geben
© getty, Christophe Pallot/Agence Zoom
Denise Herrmann musste sich nur der starken Anastasiya Kuzmina geschlagen geben

Weltmeisterin Denise Herrmann hat ihre gute Ausgangslage in der Verfolgung beim Weltcup-Finale in Oslo genutzt und ist auf das Podest gestürmt.

Die von Position fünf gestartete Herrmann musste sich über 10 km nach zwei Strafrunden nur der bärenstarken Sprint-Siegerin Anastasiya Kuzmina geschlagen geben.

Die Sprint-Zweite Franziska Preuß erreichte nach drei Schießfehlern den siebten Rang, die von Position 27 ins Rennen gegangene Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (3 Strafrunden) kletterte noch auf Rang 20 und landete damit einen Platz hinter Franziska Hildebrand (3).

"Es ist die ersten drei, vier Runden wirklich sehr, sehr gut gegangen. Aber auf der letzten Runde hat es mir förmlich den Stecker gezogen", sagte Dahlmeier: "Der Akku ist bei vielen leer. Es wäre auch komisch, wenn man jetzt sagt, man fühlt sich frisch und könnte noch mal drei Monate so weitermachen."

Nach ihrem Triumph im Sprint am Donnerstag feierte die fehlerfreie Kuzmina im letzten Jagdrennen der Saison einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Die Slowakin, die ihre Karriere nach dem Massenstart am Sonntag beenden will, gewann mit 1:42,8 Minuten Vorsprung auf Herrmann, Dritte wurde Einzel-Olympiasiegerin Hanna Öberg (1/2:01,1 Minuten zurück) aus Schweden.

Die kleine Kristallkugel in der Disziplinwertung sicherte sich die Italienerin Dorothea Wierer mit Rang zwölf.

Preuß muss Hoffnung auf zweiten Weltcupsieg früh begraben

Während die dreimalige Olympiasiegerin Kuzmina vorne einsam ihre Kreise zog, musste Preuß die Hoffnungen auf ihren zweiten Weltcupsieg schon zur Rennhälfte nach zwei Fehlern am Stehendanschlag begraben.

Indes schob sich die erneut stark auftrumpfende Herrmann, die knapp zwei Wochen zuvor bei der WM in Östersund im Verfolger die Goldmedaille gewonnen hatte, nach dem dritten Schießen auf Rang zwei vor.

Zwar patzte Kuzmina auch beim letzten Stehendanschlag nicht, doch Herrmanns vierter Podestplatz der Saison geriet auch trotz einer Strafrunde nicht mehr in Gefahr.

"Ich bin noch nie so gut durch eine Saison gekommen und hatte am Ende so ein gutes Gefühl, da haben wir mit den Trainern wirklich eine gute Arbeit gemacht", schwärmte Herrmann im Anschluss: "Ich bin in perfekter Form auf den Ski und darüber gerade einfach nur glücklich."

 

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