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Scheidender Schuster spricht über seine Zukunft

22.03.2019 14:32
Werner Schuster hat über seine Zukunft gesprochen
© getty, Lars Baron
Werner Schuster hat über seine Zukunft gesprochen

Der scheidende Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster kehrt nicht hauptberuflich an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Eine Entscheidung ist gefallen: Ich steige im September nicht wieder voll am Schigymnasium Stams ein. Ich gebe dort weiterhin Schulstunden in Sportkunde und bleibe somit verbunden", sagte der Österreicher der "Tiroler Tageszeitung".

Schuster, der nach elf Jahren beim DSV seinen Vertrag nicht mehr verlängert hatte, möchte sich "beruflich einfach etwas freispielen", kann sich aber weiter einen Verbleib in Deutschland vorstellen: "Ich werde auch schauen, in welcher Form und wie lange ich dem Deutschen Ski-Verband noch zur Verfügung stehe. Ansonsten sortiere ich zwei, drei Anfragen aus und überlege, ob ich Vorträge mache", sagte der 49-Jährige: "Aber das würde ich sicher keine 15 Jahre machen. Es wäre jedoch gut, um das Erlebte aufzuarbeiten."

Um Schuster wirbt auch Österreichs Verband, möglich wäre auch eine Rückkehr zu seinem früheren Schützling Gregor Schlierenzauer, dem kriselnden Weltcup-Rekordsieger. "Gregor hat mich noch nicht gefragt. Aber er hat meine Nummer, er kann mich anrufen. Dann werde ich mich mit dem Thema auseinandersetzen", sagte Schuster: "Es war für mich eine interessante Zeit, so einen Athleten als Jugendtrainer zu coachen. Es sind aber dreizehn Jahre seither vergangen und er ist ein anderer Mensch und ich bin ein anderer Trainer. Man müsste schauen, ob das überhaupt funktionieren würde."

 

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