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Meilenstein für Flensburg: Ein Jahr ohne Punktverlust!

21.03.2019 20:56
Kiels Domagoj Duvnjak (l) setzt sich gegen den Stuttgarter David Schmidt
© dpa
Kiels Domagoj Duvnjak (l) setzt sich gegen den Stuttgarter David Schmidt

Die SG Flensburg-Handewitt ist in der Handball-Bundesliga seit nun einem Jahr ohne Niederlage und der nächsten Meisterschaft einen weiteren Schritt näher gekommen.

Der Titelverteidiger setzte sich locker mit 31:22 (15:7) gegen die SG BBM Bietigheim durch und bleibt damit ungeschlagener Tabellenführer. Zuletzt hatte die Mannschaft von Trainer Maik Machulla am 22. März 2018 gegen den SC Magdeburg ein Bundesliga-Spiel verloren. Saisonübergreifend war der Erfolg gegen den Tabellenvorletzten der 32. nacheinander. Bester Werfer der SG war der dänische Weltmeister Rasmus Lauge mit fünf Treffern.

"Das ist vor allem etwas für Statistiker und die Geschichtsbücher, für uns ist es eine schöne Randnotiz. Aber natürlich ist es Wahnsinn, dass wir in der stärksten Liga der Welt, in der so viele Top-Handballer spielen, so viel Qualität und Mentalität bewiesen haben", sagte  Machulla.

Kiel mit viel Mühe in Stuttgart

Erster Verfolger des Tabellenführers bleibt Nordrivale THW Kiel, der beim TVB Stuttgart jedoch überraschend große Mühe hatte. Der Rekordmeister gewann letztlich aber mit 30:27 (16:16) bei den Schwaben. Maßgeblichen Anteil am starken Auftritt der Stuttgarter hatte erneut der frühere Weltmeister-Torhüter Johannes Bitter, der seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. Auch der Kieler Nationaltorhüter Andreas Wolff zeigte in der Schlussphase der Partie seine Klasse. Erfolgreichster Torschütze des THW war Rechtsaußen Niclas Ekberg, der sieben Treffer erzielte.

Berlin rutscht weiter in die Krise

Die Füchse Berlin verlieren dagegen immer mehr den Anschluss an die Europapokalplätze. Der kriselnde Hauptstadt-Klub unterlag in eigener Halle Frisch Auf Göppingen mit 29:33 (15:13). Das Team von Trainer Velimir Petkovic hat damit nun von den vergangenen vier Liga-Partien drei verloren. Beste Torschützen des Spiels waren Göppingens Nationalspieler Marcel Schiller und Berlins Bjarki Elisson mit je acht Treffern.

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