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Financial Fair Play

Formfehler: UEFA muss Untersuchung gegen PSG einstellen

19.03.2019 17:41
Der Internationale Sportgerichtshof hat einem PSG-Einspruch stattgegeben
Der Internationale Sportgerichtshof hat einem PSG-Einspruch stattgegeben

Der französische Meister Paris Saint-Germain muss vorerst keine Strafen wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fair Play befürchten.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab einem Einspruch des Vereins statt und ordnete wegen eines Formfehlers die Einstellung der laufenden Untersuchung durch die Europäische Fußball-Union an.

Im vergangenen Jahr hatte die UEFA zunächst entschieden, keine Strafe gegen den Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel zu verhängen.

Später verkündete der Verband, die Sachlage erneut zu durchleuchten, nach Ansicht des CAS war zu diesem Zeitpunkt allerdings die entsprechende Frist bereits verstrichen.

PSG erklärte in einer Stellungnahme, die positive Entscheidung zur Kenntnis genommen zu haben. Der Verein plane, "seine Entwicklung weiter gelassen voranzutreiben".

Wahnwitzige Sponsorenverträge im Fadenkreuz

Paris stand nach den Transfers der Superstars Neymar und Kylian Mbappé im Fadenkreuz der UEFA-Ermittler. Ein Vorwurf lautet, dass Sponsorenverträge unrealistisch hoch dotiert worden seien, um die Transferausgaben zu legitimieren.

Das Financial Fair Play schreibt vor, dass ein Verein nicht mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Das gilt auch, wenn der Klub vom einem reichen Privatmann oder Aktionär unterstützt wird, wie das bei Paris der Fall ist. Vereine, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen, dürfen innerhalb von drei Jahren ein maximales Defizit in Höhe von 30 Millionen Euro aufweisen.

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