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Weghorst überzeugt mit Dreierpack

Enfesselte Wölfe schießen Düsseldorf aus dem Stadion

16.03.2019 17:29
Freudentaumel beim VfL Wolfsburg
© getty, Cathrin Mueller
Freudentaumel beim VfL Wolfsburg

Mit drei Toren in fünf Minuten hat der VfL Wolfsburg seine Mini-Krise beendet und sich im Kampf um die Europacupplätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Wölfe gewannen im ersten Spiel nach dem feststehenden Abschied von Noch-Trainer Bruno Labbadia zum Saisonende gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 5:2 (1:1).

Grundstein dafür war Wolfsburgs Vollgasfußball zwischen der 54. und 59. Minute, der mit den Treffern durch Torjäger Wout Weghorst (54. und 59.) und Innenverteidiger Robin Knoche belohnt wurde. Davor hatte Kaan Ayhan die Gäste nach einer halben Stunde mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht, ehe Geburtstagskind Admir Mehmedi (28) der 1:1-Ausgleich für die Wölfe gelang (34.). Benito Raman verkürzte für die Fortuna noch einmal zum zwischenzeitlichen 2:4 (66.), ehe erneut Weghorst den Schlusspunkt setzte (88.).

Bei den Wolfsburgern erhielten jene Spieler eine Chance zur Rehabilitation, die schon vor einer Woche bei der 0:6-Klatsche bei Rekordmeister Bayern München zur Startelf gehört hatten. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel stellte sein Team dagegen auf drei Positionen um, unter anderem durfte Rouwen Hennings im Sturm für den verletzten Polen Dawid Kownacki (Muskelfaserriss) beginnen.

Wolfsburg kontert Fortuna-Führung furios

Vor 25.350 Zuschauern boten beide Teams fast eine halbe Stunde Fußball zum Abgewöhnen, ehe es Schlag auf Schlag ging. Die Gäste aus Düsseldorf legten zuerst etwas mehr Spielwitz an den Tag - und wurden prompt belohnt: Nachdem Dodi Lukebakio gegen VfL-Kapitän Josuha Guilavogui geschickt einen Freistoß herausgeholt hatte, verwandelte Ayhan diesen direkt zum 1:0.

Nur eine Minute später hätte Hennings das zweite Tor für Düsseldorf erzielen müssen, doch der Angreifer lupfte den Ball in die Arme von VfL-Torhüter Koen Casteels. Danach wachten auch die Wolfsburger auf und kamen durch Mehmedi zum Ausgleich. Dem Tor ging ein Handspiel von Vorbereiter Weghorst voraus, das Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) jedoch nach Studium der Videobilder als nicht ahndungswürdig einstufte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, sie schnürten die Düsseldorfer in ihrer Hälfte ein und hatten im Abschluss das notwendige Glück. Die Düsseldorfer Defensive, die in der ersten Halbzeit noch sehr geschickt verteidigt hatte, ließ sich viel zu leicht ausspielen und hatte Glück, dass der starke Jerome Roussillon beim Stand von 4:2 nur die Latte traf (75.).

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Tabelle

#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenFC Bayern34246488:325678
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmund34237481:443776
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig34199663:293466
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen341841269:521758
5Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach341671155:421355
6VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg341671162:501255
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurt341591060:481254
8Werder BremenWerder BremenSV Werder341411958:49953
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheim341312970:521851
10Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf341351649:65-1644
11Hertha BSCHertha BSCHertha BSC3411101349:57-843
121. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05341271546:57-1143
13SC FreiburgSC FreiburgSC Freiburg348121446:61-1536
14FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0434891737:55-1833
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburg34881851:71-2032
16VfB StuttgartVfB StuttgartVfB Stuttgart34772032:70-3828
17Hannover 96Hannover 96Hannover 9634562331:71-4021
181. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg343102126:68-4219
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