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DSV "kann sich sehen lassen"

ÖSV-Paukenschlag in Schonach - Weber bricht völlig ein

16.03.2019 15:49
Vinzenz Geiger schielt war bester Deutscher in Schonach
© getty, Stanko Gruden/Agence Zoom
Vinzenz Geiger schielt war bester Deutscher in Schonach

Für einen Podestplatz reichte es beim Heim-Weltcup nicht, doch mit der Teamleistung war Hermann Weinbuch zufrieden.

"Vier unter den Top 11 - mannschaftlich kann sich das Ergebnis sehen lassen", sagte der Bundestrainer der Nordischen Kombinierer in Schonach. Vinzenz Geiger belegte als bester Deutscher nach einer guten Laufleistung den vierten Platz.

Der 21-Jährige war als Zehnter des Springens mit 43 Sekunden Rückstand auf die Spitze in den Langlauf über zehn Kilometer gestartet. Am Ende musste er sich nur dem österreichischen Sieger Bernhard Gruber, dessen Landsmann Lukas Greiderer und dem Dritten Jarl Magnus Riiber aus Norwegen geschlagen geben.

"Es fühlt sich auf jeden Fall gut an heute", sagte Geiger im "ZDF". Fast entschuldigend, aber mit einem Lächeln erklärte er: "Am Schluss habe ich nochmal alles probiert, aber es hat nicht mehr ganz nach vorne gereicht." Manuel Faißt belegte als zweitbester Deutscher bei strahlendem Sonnenschein im Schwarzwald den sechsten Platz, Johannes Rydzek wurde Siebter, Fabian Rießle kam auf Rang elf.

"Ich glaube, das wird ein richtig brutal geiler Langlauf", hatte Sprung-Trainer Ronny Ackermann nach dem Wettkampf auf der Schanze bei wechselnden Winden gesagt. Die ersten 15 Sportler könnten um den Sieg mitlaufen, prognostizierte er.

Riiber zieht Weber mit

Ganz so kam es dann nicht, aber ein spannendes 10-Kilometer-Rennen entwickelte sich trotzdem. Der nach dem Springen drittplatzierte Terence Weber war als bester Deutscher 22 Sekunden nach dem führenden Japaner Yoshito Watabe gestartet. Angeführt von Gesamtweltcupsieger Riiber lief Weber mit einer Verfolgergruppe, zu der auch Faißt gehörte, schnell auf Watabe auf.

Nach der Hälfte des Rennens konnten Weber und Watabe nicht mehr mit den Schnellsten mithalten. Es bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe. Faißt, der mit 34 Sekunden Rückstand gestartet war, blieb zunächst dabei, musste die ersten drei dann aber ziehen lassen und wurde von den Verfolgern eingeholt. In einem packenden Schlussspurt setzte sich Gruber vor Greiderer durch.

Am Sonntag folgt für die Weinbuch-Schützlinge das Weltcup-Finale. Auf der Schanze und im 15-Kilometer-Rennen wollen Geiger, Faißt, Rydzek und Co. ihren Fans dann nochmal ein Spektakel bieten.

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