Anzeige
powered by Alles zur Formel 1: News, Ergebnisse, Formel 1 Liveticker und mehr zur F1

Lob für Ausbildung

Red-Bull-Talentschmiede in der Krise? Tost winkt ab

13.03.2019 14:33
Tost (m.) ist von Fahrern wie Gasly (l.) und Kvyat (r.) überzeugt
Tost (m.) ist von Fahrern wie Gasly (l.) und Kvyat (r.) überzeugt

Was haben Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Max Verstappen gemeinsam? Alle drei kommen, so wie einige andere Fahrer auch, aus der Nachwuchsschmiede von Red Bull. Doch während Vettel sich bereits vor Jahren von den Bullen losgesagt hat und auch Ricciardo 2019 bei Renault ein neues Abenteuer sucht, ist von drei vielleicht größten Talenten, die das Juniorprogramm bislang hervorgebracht hat, nur noch Verstappen übrig.

An seiner Seite bei Red Bull fährt 2019 Pierre Gasly, und im B-Team Toro Rosso setzt man auf Rookie Alexander Albon und Daniil Kvyat, der dort bereits seine dritte Chance bekommt. So reich an Talenten, wie das Red-Bull-Nachwuchsprogramm einst war, scheint es aktuell nicht mehr zu sein. Eine Krise also? "Das ist Unsinn", winkt Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost im Gespräch mit "Motorsport-Total.com" ab.

"Doktor Marko macht einen fantastischen Job. Wir haben gute Fahrer. Es wäre eine Krise, wenn Red Bull und Toro Rosso keine Red-Bull-Fahrer aus dem eigenen Nachwuchsteam hätten", erklärt Tost, der darauf besteht, dass man 2019 vier starke Fahrer in der Formel 1 habe. Gasly, Kvyat und Albon als Notnagel? Diese Behauptung lässt Tost nicht durchgehen.

Alle Formel-1-Rookies auf "fantastischem Level"

Und auch grundsätzlich ist er der Meinung, dass die Fahrer heutzutage teilweise zu wenig Wertschätzung in der Öffentlichkeit erfahren. "Der Unterschied ist, dass die Fahrer heute noch besser ausgebildet sind als früher", erklärt er und ergänzt, dass es "unglaublich" sei, wie weit die Fahrer heute schon seien, wenn sie den Sprung in die Formel 1 machen. Alle Rookies der Saison 2019 seien beispielsweise auf einem "fantastischem Level".

"Das ist nicht nur im Motorsport so", erklärt Tost. Grundsätzlich sei es in allen Sportarten eine normale Entwicklung, dass die Athleten immer besser vorbereitet seien. In der Formel 1 seien Fahrer aus der Generation von Lewis Hamilton und Sebastian Vettel bei ihrem Einstieg auch schon auf einem ganzen Level gewesen, als die Piloten aus der Generation von Michael Schumacher und Ayrton Senna.

Tost lobt Ausbildung der Formel-1-Rookies

Und dieses Level verschiebe sich durch Sportwissenschaften und Co. immer mehr nach oben. "Das sorgt dafür, dass sie viel besser vorbereitet sind. Auch das Level ist jetzt viel höher", erklärt er und lobt: "Ich erinnere mich nicht, solch ein hohes Level in der Formel 1 in der Vergangenheit gesehen zu haben." Er zieht einen Vergleich zur Situation in der Königsklasse vor rund 30 Jahren.

"Damals gab es nur drei, vier, fünf gute Fahrer, und der Rest waren Pay-Driver, oder sie waren aus anderen Gründen dabei", erklärt er. Ein Großteil des Feldes habe damals eigentlich nichts in der Formel 1 zu suchen gehabt. Heute sei das ganz anders. "Es gibt aktuell keinen Fahrer, bei dem ich sagen würde, dass er es nicht verdient hat, in der Formel 1 zu sein", lobt Tost und ergänzt: "Wir haben eines der stärksten Felder in der Formel 1 aller Zeiten."

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Formel 1 2019

Australien
Australien GP
17.03.
Bahrain
Bahrain GP
31.03.
China
China GP
14.04.
Aserbaidschan
Aserbaidschan GP
28.04.
Spanien
Spanien GP
12.05.
Monaco
Monaco GP
26.05.
Kanada
Kanada GP
09.06.
Frankreich
Frankreich GP
23.06.
Österreich
Österreich GP
30.06.
Großbritannien
Großbritannien GP
14.07.
Deutschland
Deutschland GP
28.07.
Ungarn
Ungarn GP
04.08.
Belgien
Belgien GP
01.09.
Italien
Italien GP
08.09.
Singapur
Singapur GP
22.09.
Russland
Russland GP
29.09.
Japan
Japan GP
13.10.
Mexiko
Mexiko GP
27.10.
USA
USA GP
03.11.
Brasilien
Brasilien GP
17.11.
VA Emirate
Abu Dhabi GP
01.12.
Anzeige
Anzeige