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Ehrenpräsident der Königsklasse hofft auf Ferrari

Bernie Ecclestone schließt Comeback in der Formel 1 aus

13.03.2019 11:23
Bernie Ecclestone ist noch immer ganz nah dran an der Formel 1
Bernie Ecclestone ist noch immer ganz nah dran an der Formel 1

Laut eigener Aussage hat der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone keine große Lust darauf, wieder ins Tagesgeschäft der Formel 1 einzusteigen.

Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, der Ehrenpräsident der Königsklasse könne sich wieder mehr einbringen, um Liberty Media unter die Arme zu greifen. Unter anderem übten zuletzt mehrere Rennpromoter Kritik an Liberty, Ecclestone wurde als Vermittler ins Spiel gebracht.

"Ich mache das gerne, denn ich will nicht am Sterbebett liegen und zusehen müssen, wie mein Erbe vor die Hunde geht", wurde der mittlerweile 88-Jährige damals von der "Daily Mail" zitiert. Im Gespräch mit der italienischen "Corriere della Sera" hört sich das nun allerdings deutlich zurückhaltender an. "Es wäre ein Fehler, zurückzukommen. Selbst wenn ich die Chance hätte", so Ecclestone.

Ohnehin ist es mehr als unwahrscheinlich, dass Liberty Ecclestone noch einmal in eine wichtige Position bringen würde. Nachdem er Anfang 2017 als Formel-1-Boss abgesetzt wurde, war Liberty zwar darum bemüht, das Vermächtnis des Briten in der Öffentlichkeit zu würdigen. Unter anderem deshalb machte man ihn auch zum Ehrenpräsidenten. Hinter den Kulissen ist das Verhältnis allerdings angespannt.

Immer wieder stichelte Ecclestone seitdem gegen Liberty und seinen Nachfolger Chase Carey. Im gleichen Gespräch mit der "Corriere della Sera" bezeichnet er die Formel 1 aktuell außerdem als langweilig. "In den vergangenen Saisons stand schon fest, dass Hamilton gewinnt, bevor es losging. Wie soll man so ein Produkt verkaufen?", so Ecclestone. Die Hamilton-Dominanz habe unter anderem sinkende TV-Quoten zur Folge.

Bernie Ecclestone hofft auf Ferrari

Daher hoffe er persönlich, dass Ferrari Mercedes 2019 schlagen könne. "Sie hätten [die WM] im vergangenen Jahr gewinnen sollen. Sie hatten das richtige Auto, aber der Tod von Sergio Marchionne hat eine große Leere hinterlassen", sagt Ecclestone und ergänzt: "Selbst Sebastian [Vettel] wirkte verloren. Er war nicht glücklich damit, wie das Team gemanagt wurde, und er machte Fehler, die er unter anderen Umständen nie gemacht hätte."

Lobende Worte hat der Brite auf menschlicher Ebene derweil für Lewis Hamilton übrig. Sein Landsmann sei ein großartiger Botschafter für die Formel 1 und das Beste, was dem Sport passieren könne - gleichzeitig aber auch das Schlechteste. "Das Beste, weil er den Sport wie kein anderer promoten kann. Aber auch das Schlechteste, weil er die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht", erklärt Ecclestone.

"Er macht nichts falsch, es sind die anderen Fahrer, die aufwachen und ihre Persönlichkeiten zeigen müssen", fordert der 88-Jährige, der in diesem Zusammenhang auch nach seiner Meinung zum Formel-1-Abschied von Fernando Alonso gefragt wird. Seine Antwort: "Es ist ein großer Verlust. Vielleicht kommt er 2020 mit Ferrari zurück." Ob es für diese Vermutung eine seriöse Grundlage gibt, verrät er nicht.

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