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Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den DEL-Playoffs

11.03.2019 11:53
Red Bull München ist in der DEL Topfavorit auf den Meistertitel
© getty, Adam Pretty
Red Bull München ist in der DEL Topfavorit auf den Meistertitel

Die 25. Saison der Deutschen Eishockey Liga geht in die entscheidende Phase. Am Mittwoch beginnt das Playoff-Viertelfinale um die 99. deutsche Meisterschaft. Wir beantwortet die wichtigsten Fragen.

  • Wer wird Meister?

Titelverteidiger Red Bull München ist der Topfavorit, fast gleichauf werden aber die Adler Mannheim gehandelt. Das Team von Rekordtrainer Don Jackson, der schon achtmal Meister in der DEL wurde, hat die Hauptrunde diesmal als Zweiter abgeschlossen - hinter Mannheim. Der Münchner Kader mit zahlreichen Nationalspielern um Patrick Hager oder Yannic Seidenberg ist dank des höchsten Etats (12,5 Millionen Euro) exquisit besetzt und greift nach dem vierten DEL-Titel in Folge. Mannheim steht dem aber kaum nach und wird von Trainer Pavel Gross ausgezeichnet gecoacht.

  • Wer hat außerdem Chancen?

Hinter den beiden Top-Teams klaffte in der Hauptrunde eine große Lücke, ein Abstand von 30 Zählern zum Dritten Augsburger Panther spricht Bände. Alles andere als ein Finale der Branchenführer wäre eine kleine Sensation. Stark war in den letzten Wochen DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin, in der Mannschaft schlummert Potenzial - eine harte Prüfung für Meister München bei der Neuauflage des Vorjahresfinals. Für Torjäger Patrick Reimer und die Nürnberg Ice Tigers ist nach einer schwachen Hauptrunde nicht viel möglich, die Viertelfinal-Teilnahme schon ein Erfolg. Die Kölner Haie oder die Düsseldorfer EG könnten überraschen, spielten aber wie Augsburg und der ERC Ingolstadt zuletzt eher schwankend.   

  • Wer sind die Stars der Playoffs?

Die Hoffnung besteht, dass sich wieder einige der Silber-Helden von Olympia 2018 in den Vordergrund spielen. Münchens Torhüter Danny aus den Birken hatte den besten Gegentorschnitt der gesamten Liga, wurde sowohl DEL-Torhüter als auch DEL-Spieler des Jahres. Routinier Michael Wolf (38) möchte seine Karriere mit einem letzten Titel-Highlight abschließen. In der Hauptrunde ragte ebenfalls Ex-Nationalspieler Philip Gogulla (Düsseldorf) heraus. Bei Mannheim legte der aufstrebende Markus Eisenschmid eine exzellente erste Saisonphase hin, sein finnischer Klubkollege Joonas Lehtivuori wurde Verteidiger des Jahres.

  • Wer ist der größte Außenseiter?

Die Augsburger Panther sind die Überraschung unter den letzten Acht und spielten mit Rang drei in der Hauptrunde eine Saison am Optimum. Gegen die DEG haben die Schwaben sogar durchaus Chancen, ins Halbfinale einzuziehen. Die Arbeit von Trainer Mike Stewart und Sportdirektor Duanne Moeser ist in jedem Falle außergewöhnlich gut gewesen. Torjäger Matthew White agierte herausragend, aber auch deutsche Spieler wie Verteidiger Simon Sezemsky oder Routinier Christoph Ullmann spielten eine wichtige Rolle. 

  • Wie laufen die Playoffs ab?

Gespielt wird nach dem Modus "best of seven". Vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird so lange in 20-Minuten-Abschnitten verlängert, bis ein Tor fällt. Das längste Play-off-Spiel dauerte 168 Minuten und 16 Sekunden (Köln gegen Mannheim, 5:4 am 22. März 2008).

  • Wer überträgt die Playoffs?

"Sport1" zeigt bis zu 20 Spiele live im Free-TV. Es beginnt am Dienstag (19:30 Uhr) mit dem Duell Köln gegen Ingolstadt. "Magenta Sport" überträgt per Livestream über TV, PC, Tablet oder Smartphone alle Partien live - für Telekom-Kunden kostenlos, für alle anderen gegen monatliche Gebühren.

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