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Ein Weltmeister, der nicht Vettel oder Hamilton heißt?

Fünf steile Thesen zur F1-Saison: Wie ist deine Meinung?

13.03.2019 21:59
Die neue Formel-1-Saison steht in den Startlöchern
Die neue Formel-1-Saison steht in den Startlöchern

Die Formel-1-Saison 2019 steht in den Startlöchern. Am Sonntag kommt es beim Großen Preis von Australien (06:10 Uhr im sport.de-Live-Ticker) zum ersten Kräftemessen des Jahres. Vorher haben wir ein paar steile Thesen aufgestellt und wollen deine Meinung dazu wissen.

  • These Nr. 1: Überholmanöver nehmen deutlich zu

Jahr für Jahr versprechen die Verantwortlichen, dass alles dafür getan wird, dass es mehr Überhol-Action auf der Strecke gibt, doch die wirklich spektakulären Positionsveränderungen spielten sich zuletzt oftmals mittels taktischer Boxenstopps ab. Das wird in der kommenden Saison ganz anders. Neue Reifen mit weniger Mischungen, veränderte Aerodynamik: Die Fans werden deutlich mehr direkte Duelle auf dem Asphalt erleben. Auch deshalb, weil die Teams enger zusammengerückt sind und der Konkurrenzkampf intensiver wird.

  • These Nr. 2: Weder Vettel noch Hamilton werden Weltmeister

Dritter WM-Titel in Folge für Lewis Hamilton? Denkste! Aber auch Sebastian Vettel wird sich keinesfalls zum Weltmeister krönen. Das Rennen macht in diesem Jahr ein anderer. Wer? Abwarten! Mit Charles Leclerc, Valtteri Bottas, Max Verstappen und Pierre Gasly oder auch Daniel Ricciardo haben in diesem Jahr ganz andere Fahrer die Nase vorn. 

  • These Nr. 3: Der Titelkampf zieht sich bis ins letzte Rennen

Im Jahr 2019 müssen Fans und Verantwortliche bis zum Abschluss des Grand Prix von Abu Dhabi warten, bis endlich klar ist, wer sich Weltmeister nennen darf. Erst am 1. Dezember gegen 16 Uhr herrscht Klarheit. Hochspannung bis zur letzten Minute, so wie man es sich wünscht! 

  • These Nr. 4: Williams holt nicht einen einzigen Punkt

Was ist nur aus dem Traditionsrennstall geworden? Schon im letzten Jahr gab es lediglich sieben Punkte in der Konstrukteurs-WM. In der neuen Saison wird es nicht ein einziger werden. In den Tests lief es schließlich alles andere als gut, nun muss auch noch das Fahrzeug grundlegend umgebaut werden. Davon erholt sich das britische Rennsport-Team nicht. 

  • These Nr. 5: Die Bonuspunkte-Idee floppt völlig

Gut gedacht, aber schlecht ausgeführt. Dass derjenige, der die schnellste Rennrunde hinlegte, dafür belohnt wird, klingt ja erstmal nicht schlecht. Allerdings sorgt die Beschränkung auf die Top 10 und die Tatsache, dass es einen lausigen Punkt gibt dafür, dass sich niemand dafür interessieren wird, am Ende noch einmal aufzudrehen, schließlich gibt es im Regelfall als Top-10-Platzierter am Ende mehr zu verlieren als zu gewinnen, wenn man extra noch einmal frische Reifen aufzieht oder einen Dreher ins Aus riskiert. Fazit: Flop!

 

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