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Riss geht durchs Team

Medien: Schalke-Kabine in drei Lager unterteilt

04.03.2019 16:57
Domenico Tedesco (l.) muss derzeit an einigen Fronten kämpfen
© getty, Maja Hitij
Domenico Tedesco (l.) muss derzeit an einigen Fronten kämpfen

Die desaströse Saison von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 erlebte bei der 0:4-Schlappe gegen Fortuna Düsseldorf einen neuen Tiefpunkt. Neben der sportlichen Verweigerung soll das S04-Team auch neben dem Platz zerstritten sein.

Kein verschworener Haufen, kein echtes Team - die Schalke-Profis wirken derzeit, wie eine zusammengewürfelte Gruppe von Individualisten. Die "Bild" hat nun in diesem Zusammenhang vermeintliche Interna aus der S04-Kabine enthüllt.

Demnach spaltet sich das Schalke-Team derzeit in drei verschiedene Gruppierungen auf. Glaubt man der Boulevardzeitung, sondert sich besonders ein französisch sprechender Teil der Mannschaft vom restlichen Team ab. Namentlich Amine Harit, Hamza Mendyl, Nabil Bentaleb, Salif Sané und Omar Mascarell gehören wohl zu diesem Kreis von Spielern, der am liebsten für sich bleibt.

In der Folge hätten sich immer wieder Undiszipliniertheiten eingeschlichen. Trainer Domenico Tedesco soll daher im Winter auf einen Harit-Verkauf gedrängt haben, um die Team-Harmonie wiederherzustellen - ohne Erfolg.

Zuvor war der Offensivspieler bereits für das Wintertrainingslager suspendiert worden. Aktuell gehört Harit aber wieder zum (enttäuschenden) Personal. 

Auch Rudy, Caligiuri und Co. spalten sich ab

Im Gegensatz zur Frankreich-Gruppe gelten die Neuzugänge Mark Uth und Sebastian Rudy wohl als Eigenbrötler. Besonders Rudy, der im Sommer für 16,5 Millionen Euro vom FC Bayern München kam, wird seiner eigentlich angedachten Führungsrolle so überhaupt nicht gerecht. 

Neben den Eigenbrötlern bilden die weiteren Führungsspieler Daniel Caligiuri und Gudio Burgstaller sowie Steven Skrzybski, Alexander Nübel und Routinier Sascha Riether die dritte Gemeinschaft für sich. Der Fraktion soll besonders das oft unprofessionelle Verhalten der Frankreich-Gruppe sauer aufstoßen. 

Das Ergebnis dieser Streitigkeiten, zeigte sich zuletzt eindeutig auf dem Platz. Beim 0:3 gegen den FSV Mainz fehlte es den Königsblauen an der nötigen Gegenwehr. Das 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf glich gar einer kollektiven Arbeitsverweigerung. Aktuell trennen die Knappen auf Platz 14 nur noch vier Punkte vom Relegationsplatz.

 

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