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Selbstbewusste Löwen: "Sind jeder Aufgabe gewachsen"

03.03.2019 17:16
Trotz der Niederlage in Barcelona sind die Rhein-Neckar Löwen optimistisch
Trotz der Niederlage in Barcelona sind die Rhein-Neckar Löwen optimistisch

Mit großem Selbstbewusstsein und einer klaren Ansage verließ Jannik Kohlbacher die Katakomben des legendären Palau Blaugrana.

Nach der 25:30 (12:20)-Niederlage seiner Rhein-Neckar Löwen im abschließenden Champions-League-Vorrundenspiel beim FC Barcelona überraschte das zumindest ein wenig.

"Wir sind jeder Aufgabe gewachsen", sagte der Kreisläufer mit Blick auf das Achtelfinale, in dem es der Handball-Bundesligist nun mit Vorjahresfinalist HBC Nantes zu tun bekommt. Nicht alle waren so optimistisch.

"Schon der Einzug ins Viertelfinale wird schwierig. Wir treffen auf einen richtig starken Gegner", sagte Kapitän Andy Schmid.

Und der Sportliche Leiter Oliver Roggisch, der den in Barcelona wegen einer Knieoperation fehlenden Trainer Nikolaj Jacobsen als Coach vertrat, meinte: "Wir brauchen zwei Topspiele, wenn wir eine Runde weiterkommen wollen. Ich traue unserer Mannschaft aber zu, dass sie sich bis zum Achtelfinale steigert."

Fest steht seit Samstag auch, dass der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt in der ersten K.o.-Runde auf den HC Brest trifft. Die bisherigen vier Duelle mit dem weißrussischen Titelträger hat die Mannschaft von SG-Trainer Maik Machulla gewonnen.

Kiel im EHF-Pokal bereits im Finalturnier - Hannover bangt 

Sollte den Bundesligisten der Sprung ins Viertelfinale gelingen, ginge es für die Löwen erneut gegen den FC Barcelona. Flensburg bekäme es entweder mit Telekom Veszprem aus Ungarn oder Sporting Lissabon aus Portugal zu tun.

Im EHF-Pokal hat der THW Kiel schon das Finalturnier erreicht, das am 17. und 18. Mai in der heimischen Halle ausgetragen wird. Der deutsche Rekordchampion gewann am Sonntag sein Auswärtsspiel bei GOG Handbold in Dänemark 26:22 (11:10) und steht bereits nach vier von sechs Vorrundenspielen als Sieger der Gruppe D fest.

Damit überspringen die Kieler das Viertelfinale. Den Sieg sicherten sich die Norddeutschen erst in der Schlussphase. "Wir spielen völlig chaotisch", hatte Trainer Alfred Gislason in einer Auszeit geschimpft.

Die TSV Hannover-Burgdorf wahrte mit dem 27:27 (14:14) gegen Tatabanya KC aus Ungarn zumindest die theoretische Chance aufs Weiterkommen.

Allerdings müssen die Niedersachsen nach dem Kieler Einzug in die Endrunde zu den drei besten Gruppenzweiten gehören, um in das Viertelfinale zu gelangen.

 

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