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Paris mit Doppelsieg - DSV-Fahrer "nicht zufriedenstellend"

03.03.2019 13:32
Dominik Paris zeigte wieder eine starke Leistung
© imago sportfotodienst
Dominik Paris zeigte wieder eine starke Leistung

Weltmeister Dominik Paris hat beim Ski-Weltcup im norwegischen Kvitfjell seine Saisonsiege Nummer vier und fünf gefeiert. Der Südtiroler gewann auf der Olympiastrecke von 1994 nach der Abfahrt auch den Super-G. Während Paris in der Königsdisziplin nur noch eine kleine Chance auf den Gesamtsieg hat, geht er im Super-G als Bester in die Entscheidung beim Weltcup-Finale Mitte März in Soldeu/Andorra.

Die deutschen Abfahrer zeigten bei den ersten Speedrennen nach der WM in Abwesenheit des verletzten Vorjahressiegers Thomas Dreßen enttäuschende Leistungen. Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl war der einzige DSV-Athlet, der mit den Rängen 16 und 19 beide Male punktete. Manuel Schmid belegte im Super-G Platz 28.

"Das Ergebnis ist nicht gut, nicht zufriedenstellend", sagte Ferstl, der sich im Super-G beim Material vergriff. Der 30-Jährige ist als einziger deutscher Speedfahrer für das Weltcup-Finale der 25 Punktbesten qualifiziert.

In der Abfahrt setzte sich Paris vor dem Schweizer Beat Feuz (+0,25 Sekunden) und Matthias Mayer aus Österreich (0,37) durch. Feuz, der nur bei der ersten Saisonabfahrt in Lake Louise nicht auf dem Podest gestanden hatte, reicht bei 80 Punkten Vorsprung auf Paris in Andorra ein zwölfter Rang, um seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

Den Super-G gewann Paris vor Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud (Norwegen/0,43) und Feuz (0,60). Vor dem letzten Rennen hat er 44 Punkte Vorsprung auf den Österreicher Vincent Kriechmayr, womit ihm ein dritter Platz zum Gesamtsieg reicht. "Das ist nicht viel, ich muss nochmal Gas geben", sagte Paris.

 

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