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Zwei Österreicher und ein Kasache

Nach Razzia bei WM: Drei Langläufer gestehen Eigenblutdoping

28.02.2019 18:32
Zwei österreichische und ein kasachischer Langläufer haben Eigenblutdoping gestanden. Foto: Hendrik Schmidt
Zwei österreichische und ein kasachischer Langläufer haben Eigenblutdoping gestanden. Foto: Hendrik Schmidt

Zwei österreichische und ein kasachischer Langläufer haben Eigenblutdoping gestanden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck am Donnerstag mit.

Die drei Sportler waren am Vortag im Zuge einer Anti-Doping-Razzia gegen ein international agierendes Netzwerk bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld in Tirol festgenommen worden. Am Tag danach wurden sie entlassen.

Gegen die drei Läufer bestehe der Verdacht des Sportbetrugs, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Sie seien verdächtig, "trotz anderslautender Verpflichtungen und Erklärungen gegenüber Veranstaltern, Verbänden und Sponsoren eine verbotene Dopingmethode angewendet und damit unrechtmäßig Unterstützungen und/oder Preisgelder erlangt oder zu erlangen versucht zu haben".

Österreichischen Medien Zufolge handelt es sich bei den beiden ÖSV-Sportlerin um Max Hauke und Dominik Bakdauf, die erst am vergangenen Sonntag im Teamsprint überraschend auf Rang sechs gelaufen waren.

Umfangreiches Geständnis?

Die Österreicher und der kasachische Sportler hätten umfangreiche Angaben gemacht. Da nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht anzunehmen sei, dass die verdächtigen Athleten auf freiem Fuß die Ermittlungen beeinträchtigen würden, liegen keine Gründe für eine Untersuchungshaft vor, hieß es.

Die beiden estnischen Athleten seien noch in Haft. Ihre Vernehmungen seien noch nicht abgeschlossen. Auch die beiden in Seefeld festgenommenen Komplizen des Sportmediziners würden vorerst in Haft bleibe, denn auch bei ihnen seien die Vernehmungen noch nicht abgeschlossen. Morgen  ormittag soll in diesen vier Fällen über eine mögliche Verhängung der U-Haft entschieden werden.

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