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Erster Grubauer-Shutout - Siege für Draisaitl und Co.

24.02.2019 09:02
Grubauer bleibt ohne Gegentor
Grubauer bleibt ohne Gegentor

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat dank seines ersten Shutouts im Trikot der Colorado Avalanche mit seiner Mannschaft einen Schritt in Richtung der Playoffs der Profiliga NHL gemacht.

Der 27-Jährige wehrte am Samstag beim 5:0 bei den Nashville Predators 38 Schüsse ab und verhalf seinem Team damit zum vierten Sieg in Serie. "Er hat jetzt eine Weile nicht für uns gespielt und das war sicherlich frustrierend für ihn", sagte Avalanche-Angreifer Nathan MacKinnon über die Leistung Grubauers: Heute hat er sein beste Spiel des Jahres gezeigt. Es ist fantastisch, dass wir zwei so großartige Goalies haben". Grubauer, der im Sommer von Washington nach Colorado getradet wurde, ist beim Team aus Denver hinter dem Russen Semyon Valarmov nur die Nummer 2 im Tor.

Colorado sprang auf den zweiten Wild-Card-Platz der Western Conference und wäre damit nach aktuellem Stand für die Finalrunde qualifiziert. Für Grubauer, der in der Vorsaison mit den Washington Capitals den Stanley Cup gewonnen hatte, war es der insgesamt siebte Shutout seiner Karriere. 

Zweiter Sieg in Folge für die Edmonton Oilers

Die Edmonton Oilers feierten mit Leon Draisaitl und Tobias Rieder ihren zweiten Sieg in Folge, dürften im Kampf um die Play-offs als Drittletzter im Westen aber keine Rolle mehr spielen. Die kanadische Franchise schlug auch dank des mittlerweile 38. Saison-Assists von Draisaitl die Anaheim Ducks mit 2:1. Der 23 Jahre alte Kölner bereitete das Tor von Sam Gagner zum zwischenzeitlichen 2:0 vor. 

Auch Torhüter Thomas Greiss und Angreifer Tom Kühnhackl durften mit den New York Islanders jubeln. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger gewann bei den Vancouver Canucks mit 4:0. Greiss kam dabei nicht zum Einsatz, Kühnhackl stand insgesamt 12:08 Minuten auf dem Eis und blieb dabei ohne Torbeteiligung. New York gehört mit nunmehr 36 Siegen weiter zu den Topteams der Liga und ist Dritter der Eastern Conference.

Für den früheren Bundestrainer Marco Sturm und die Los Angeles Kings setzte es hingegen die nächste bittere Niederlage. Die Kalifornier, bei denen Sturm seit November als Assistenzcoach arbeitet, kassierten bei den Florida Panthers ein 1:6 und bleiben nach sieben Partien ohne Sieg damit das Schlusslicht im Westen.

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