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Schalke stand dicht vor Heimsieg gegen ManCity

Tedesco klagt: "Ein Sinnbild für die Saison"

20.02.2019 23:57
Domenico Tedesco musste eine knappe Heimniederlage kommentieren
Domenico Tedesco musste eine knappe Heimniederlage kommentieren

Lange Zeit lag ein überraschender Sieg des FC Schalke 04 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in der Luft. Am Ende bewies der englische Meister Manchester City aber den längeren Atem und siegte trotz Unterzahl mit 3:2. Schalke-Trainer Domenico Tedesco zeigte sich nach Spielende trotz des achtbaren Ergebnisses enttäuscht. Die Stimmen zum Spiel: 

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04) ...

... zum Spiel: "Um ehrlich zu sein, bin ich enttäuscht. Heute war mehr drin. Der Spielverlauf hat für uns gesprochen. Gegen Ende hat dann die Frische im Kopf und die Cleverness gefehlt, um heute ein bisschen mehr herauszuholen."

... über das Gegentor von Sterling: "Es ist bekannt, dass Ederson den Ball vom eigenen bis zum gegnerischen Tor spielen kann. Dementsprechend musst du tief stehen. Sterling ist ein cleverer Spieler, er setzt den Körper gut ein, aber es ist kein Foul, deshalb ein reguläres Tor."

... zur Situation auf Schalke: "Unzählige Verletzungen, das ist ein bisschen das Spiegelbild. Auch die Art der Gegentore ist ein Sinnbild für die Saison. Das muss uns stärker machen. Wenn wir diese Phase überstehen, haben wir glaube ich alles erlebt."

Pep Guardiola (Teammanager Manchester City): "Wir werden nicht die letzte Phase des Wettbewerbs erreichen, wenn wir uns nicht verbessern. Am Ende hat die Qualität von Leroy und Sterling den Unterschied ausgemacht. Eigentlich sind wir richtig gut gestartet, haben dann aber einige leichte Bälle verloren. Das darfst du dir in diesem Wettbewerb nicht erlauben. In der zweiten Halbzeit haben wir aber mit unglaublichem Charakter gespielt."


Mehr dazu: FC Schalke vs. ManCity - alle Akteure in der Einzelkritik


Daniel Caligiuri (Außenverteidiger FC Schalke): "Der Stachel sitzt tief. Dass Leroy das Ding reinhaut, tut natürlich weh"

Nabil Bentaleb (Schalker Doppeltorschütze): "Wir haben drei Fehler gemacht, die auf diesem Niveau von so einem starken Gegner eiskalt bestraft wurden. Wir sind zufrieden damit, dass wir es uns selbst beweisen konnten, dass wir auch diesem Gegner Probleme bereiten konnten. Wir sind jetzt natürlich im Nachteil. Aber wir glauben weiter an unsere Chance, werden kämpfen und 200 Prozent geben. Dann werden wir sehen, was passiert."

Leroy Sané (Torschütze Manchester City) ...

... zum Spiel: "Besonders hier, wo alles angefangen hat für mich, habe ich natürlich gehofft, dass ich noch reinkomme und meine Einsatzzeit bekomme. Pep Guardiola hat uns gewarnt, dass Schalke kein einfacher Gegner ist, auch wenn sie in der Bundesliga nicht in der besten Situation sind. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird. Für mich haben sie einen sehr guten Trainer, der die Mannschaft immer sehr gut einstellt. Das hat man auch heute gesehen. Wir haben die Räume nicht gefunden. Schalke hat es uns sehr schwer gemacht. Deswegen auf jeden Fall: Respekt."

... über sein Freistoßtor zum 2:2: "Den habe ich schon sehr, sehr oft trainiert. Ich trainiere glaube ich seit ich bei City bin Freistöße. Die rechte Ecke ist bisschen freier. Bis jetzt hatte ich zweimal Glück, dass er reingegangen ist."

... über seine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: "Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe mich bei der Auslosung sehr darüber gefreut. Für mich ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Es war immer sehr einzigartig, hier zu spielen. So wie die Fans die Mannschaft nach vorn peitschen, habe ich auch heute wieder Gänsehaut bekommen, obwohl ich auf der anderen Seite war."

Raheem Sterling (Siegtorschütze zum 3:2 für Manchester City): "Das sind die Spiele in der Champions League, in denen dir der Gegner mit jeder Aktion wehtun kann. Wir haben es uns mehrfach selbst schwer gemacht. Aber auch, als wir zu zehnt auf dem Platz standen, haben wir zusammengehalten. Wir standen einige Male unter Druck, aber wir haben Stand gehalten und haben es am Ende brillant gemacht. Natürlich sind wir mit diesem Ende sehr zufrieden."

 

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