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Sokratis, Toprak und Weigl mit Taktik unzufrieden

Pikant: Kabinenpredigt wurde Bosz beim BVB zum Verhängnis

20.02.2019 10:19
Peter Bosz wurde beim BVB nach wenigen Monaten im Amt entlassen
© getty, Dan Mullan
Peter Bosz wurde beim BVB nach wenigen Monaten im Amt entlassen

Wenige Tage vor seiner Rückkehr nach Dortmund steht der ehemalige BVB- und neue Bayer-Trainer Peter Bosz besonders im Fokus. Eine pikante Enthüllung sorgt nun für zusätzlichen Zündstoff.

So berichtet die "Sport Bild" am Mittwoch von einer folgenschweren Ansprache des Niederländers in seiner Zeit als Borussen-Coach.

Nach der ersten Niederlage in der Fußball-Bundesliga unter seiner Ägide, einer 2:3-Heimpleite gegen RB Leipzig, soll Bosz energisch klargestellt haben, von seinem extrem riskanten 4-3-3 System nicht abrücken zu wollen.

Einige BVB-Profis, zuvorderst Abwehrchef Sokratis, hätten sich allerdings sehr an der Taktik des Übungsleiters gestört, heißt es. Auch Ömer Toprak und Julian Weigl seien unzufrieden gewesen.

In den Wochen nach der Kabinenpredigt sollen sie sich im Training demonstrativ hängen lassen haben. Mit fatalem Ausgang: Dortmund blieb acht Ligaspiele in Serie ohne Sieg und schied zu allem Überfluss auch noch sang- und klanglos aus der Champions League aus. Die BVB-Verantwortlichen zogen die Reißleine und setzten Bosz und seine Assistenten vor die Tür.

Einer davon, Hendrie Krüzen, räumte Monate später Differenzen mit Sokratis ein. "Er hätte Führungsqualitäten zeigen müssen. Stattdessen ließ er uns hängen", klagte der 54-Jährige in niederländischen Medien.

Mittlerweile hat der Grieche den BVB Richtung England verlassen. Bosz trainiert seit Januar Bayer Leverkusen.

 

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