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Australier plaudert nach Wechsel zu Renault

Ricciardo verrät: Red Bull lässt Fahrern wenig Freiheiten

18.02.2019 15:00
Gute Stimmung, hartes Regiment: Bei Red Bull haben die Fahrer wenig Freiheiten
© getty, Mark Thompson
Gute Stimmung, hartes Regiment: Bei Red Bull haben die Fahrer wenig Freiheiten

Der neue Renault-Pilot Daniel Ricciardo hat die Vertragspolitik seines früheren Arbeitgebers Red Bull dezent kritisiert. Wie er erklärt, würde der Energydrink-Hersteller schon Nachwuchsfahrer in allen Bereichen unter die Fittiche nehmen. Hart interpretiert: Es gibt bei Red Bull Knebelverträge.

"Sobald du unterschreibst, übernehmen sie alles für dich", so Ricciardo in dem Podcast "In The Pink". "Du kümmerst dich darum, die Ergebnisse einzufahren. Sie bringen dich dahin, wo du möchtest und wo sie dich wollen."

Weil es Team wie Talenten um sportlichen Erfolg geht, kommt es nur selten zum Zerwürfnis. Ricciardo ist im Alter von 29 Jahren an einem Punkt, an dem er mehr will.


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Es hätte bei seiner Entscheidung, nach zehn Jahren im Red-Bull-Projekt zu Renault zu wechseln, "mitgeschwungen, dass die Dinge immer nach ihren Bedingungen ablaufen". Als Ricciardo 2018 erstmals in seiner Formel-1-Karriere in der Situation war, vertraglich für das Folgejahr nicht gebunden zu sein und frei zu verhandeln, hätte er die Chance erkannt, etwas an der Situation zu ändern.

"Ich würde es nicht Ausbrechen nennen, das wäre eine zu dramatische Formulierung", sinniert Ricciardo. "Es war ja nicht so, dass sie mich unterjocht hätten, sondern ich hatte schöne Jahre bei Red Bull. Aber es war die Chance, mehr aus mir zu machen. Auf und auch abseits der Strecke."

Heißt möglicherweise, dass er künftig mehr Geld mit privaten Werbeeinnahmen verdienen möchte.

 

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