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Welche Fahrer fahren? Wie sieht die Strategie aus?

Tests in Barcelona: So planen Ferrari, Mercedes und Co.

17.02.2019 20:25
In Barcelona absolvieren die Teams der Formel 1 ihre Saisonvorbereitung
© getty, James Bearne
In Barcelona absolvieren die Teams der Formel 1 ihre Saisonvorbereitung

Die Formel 1 erwacht aus ihrem Winterschlaf: Bei den Testfahrten in Barcelona in Spanien gehen die Formel-1-Autos der Generation 2019 erstmals gemeinsam auf die Strecke.

In der ersten von zwei Testwochen auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona haben Fahrer und Teams vom 18. bis 21. Februar die Gelegenheit, ihre Neuwagen einer Zuverlässigkeitsprüfung zu unterziehen, ehe in der zweiten Woche vom 26. Februar bis zum 1. März sukzessive die Leistung optimiert wird.

Täglich von 08:30 - 18:00 Uhr: sport.de-Liveblog von den Tests in Barcelona

Für zahlreiche Piloten im Feld markiert der Testauftakt den ersten wichtigen Einsatz im neuen Umfeld: Charles Leclerc wechselte von Sauber zu Ferrari, Pierre Gasly von Toro Rosso zu Red Bull, Daniel Ricciardo von Red Bull zu Renault, Carlos Sainz von Renault zu McLaren, Lance Stroll von Williams zu Racing Point und Kimi Räikkönen von Ferrari zu Sauber.

Mit Lando Norris bei McLaren, Alexander Albon bei Toro Rosso und George Russell bei Williams stehen gleich drei Fahrer vor ihrer Formel-1-Debütsaison. Robert Kubica gibt bei Williams sein Comeback, nachdem er zuletzt im Jahr 2010 Grands Prix bestritten hat.

Unterschiedliche Teststrategien bei den Formel-1-Teams

Die meisten Teams planen eine tageweise Aufteilung der Fahreinheiten für ihre beiden Stammpiloten: Bei Ferrari bestreitet Sebastian Vettel den ersten Testtag im SF90, am zweiten Tag übernimmt Leclerc. Max Verstappen beginnt die Testarbeit mit dem RB15 und wechselt sich dann mit Gasly ab. Alfa Romeo plant Ähnliches für Räikkönen und Antonio Giovinazzi, wobei Räikkönen als Erster im Auto sitzen wird.

Eine andere Teststrategie hat sich Renault zurechtgelegt: Nico Hülkenberg und Ricciardo fahren den R.S.19 jeweils halbtags, weshalb jeder Fahrer täglich zum Einsatz kommt. Mercedes schickt Valtteri Bottas und Lewis Hamilton ebenfalls beide am ersten Tag mit dem W10 auf die Strecke. Das weitere Programm der Silberpfeile ist noch offen.

Williams fehlt beim Testauftakt am Montag hingegen ganz: Der FW42 des Teams wird nicht pünktlich fertig und wird daher erst ab Dienstag ins Geschehen eingreifen. Das Team verliert also voraussichtlich neun Stunden Testzeit.

Täglich neun Stunden Streckenzeit

Zwei Teams planen den Einsatz zusätzlicher Testpiloten: Pietro Fittipaldi steuert den Haas VF-19 für zwei Halbtage, Nicholas Latifi den Williams FW42 ebenfalls für einen Vor- und einen Nachmittag. Aufgrund der Verspätung bei Williams kommen die Stammfahrer also nur auf jeweils einen kompletten Testtag in der ersten Woche.

Getestet wird am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr ohne Mittagspause. Den Teams steht in der ersten Testwoche also eine Gesamtstreckenzeit von 36 Stunden zur Verfügung, die aufgrund von Zwischenfällen und sonstigen Unterbrechungen wahrscheinlich nicht erreicht werden wird.

Haas, Racing Point, Alfa Romeo und Williams präsentieren ihre Neuwagen unmittelbar vor ihrem Testbeginn in Barcelona. Bisher haben diese Teams entweder nur ihre Designs oder Bilder der Fahrzeuge vorgestellt, nicht aber die Neuwagen an sich.

Fahrer und Teams in der ersten Testwoche der Formel 1 in Barcelona:

Montag (1. Tag): Mercedes: Bottas/Hamilton Ferrari: Vettel Red Bull: Verstappen Renault: Hülkenberg/Ricciardo Haas: Grosjean McLaren: Sainz Racing Point: Perez Alfa Romeo: Räikkönen Toro Rosso: Kvyat Williams: -

Dienstag (2. Tag): Mercedes: ? Ferrari: Leclerc Red Bull: Gasly Renault: Ricciardo/Hülkenberg Haas: Magnussen McLaren: Norris Racing Point: Stroll Alfa Romeo: Giovinazzi Toro Rosso: Albon Williams: Russell/Latifi

Mittwoch (3. Tag) Mercedes: ? Ferrari: Vettel Red Bull: Verstappen Renault: Hülkenberg/Ricciardo Haas: Grosjean/Fittipaldi McLaren: Sainz Racing Point: Perez Alfa Romeo: Räikkönen Toro Rosso: Kvyat Williams: Latifi/Kubica

Donnerstag (4. Tag) Mercedes: ? Ferrari: Leclerc Red Bull: Gasly Renault: Ricciardo/Hülkenberg Haas: Fittipaldi/Magnussen McLaren: Norris Racing Point: Stroll Alfa Romeo: Giovinazzi Toro Rosso: Albon Williams: Kubica/Russell

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