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Deutsche Skeletonis verpassen Podium in Lake Placid

16.02.2019 17:53
Axel Jungk erreichte beim Weltcup in Lake Placid Platz fünf
Axel Jungk erreichte beim Weltcup in Lake Placid Platz fünf

Die deutschen Skeleton-Männer haben beim ersten Übersee-Weltcup des Winters das Podium verpasst.

Beim Sieg des Russen Aleksandr Tretyakov in Lake Placid landete Vizeweltmeister Axel Jungk auf dem fünften Rang. Knapp drei Wochen vor den WM-Rennen im kanadischen Whistler tun sich die deutschen Männer weiterhin schwer, mit der absoluten Weltspitze mitzuhalten.

Diese bildet derzeit Tretyakov, der Olympiasieger von 2014 übernahm durch seinen dritten Saisonsieg auch wieder die Führung im Gesamtweltcup. Der 33-Jährige gewann am Samstag vor Rekordweltmeister Martins Dukurs aus Lettland und Olympiasieger Yun Sung Bin (Südkorea).

Tretyakov war nach dem Olympiasieg in Sochi vom Internationalen Olympischen Komitee wegen Beteiligung am Staatsdopingsystem die Goldmedaille aberkannt worden. Der Russe klagte aber vor dem Internationalen Sport-Gerichtshof CAS erfolgreich gegen die Sanktion.

Christopher Grotheer fuhr in Lake Placid gleich hinter Jungk auf Rang sechs, Felix Kiesinger wurde Elfter.

Dreikampf zwischen Tretyakov, Dukurs und Yun bei der WM?

Am kommenden Wochenende steht noch das Weltcup-Finale in Calgary auf dem Programm. Bei der WM auf der schwierigen Bahn in Whistler läuft dann alles auf einen Dreikampf zwischen Tretyakov, Dukurs und Yun hinaus.

Jungk, der die beiden einzigen Podest-Ergebnisse der deutschen Männer in diesem Winter einfuhr, war 2017 auf der Heimbahn am Königssee zu WM-Silber gefahren.

 

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