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Labbadia macht sich Gedanken über Wolfsburg-Zukunft

15.02.2019 12:55
Der Vertrag von Bruno Labbadia läuft am Ende der Saison aus
© getty, Matthias Hangst
Der Vertrag von Bruno Labbadia läuft am Ende der Saison aus

Trainer Bruno Labbadia will in den kommenden Wochen über seine Zukunft beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg entscheiden. "Natürlich kommt jetzt die Zeit, in der ich mir überlege, was ich will", sagte der VfL-Coach.

Die Niedersachsen verfolgen bislang den ungewöhnlichen Plan, erst ab April über den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag zu verhandeln. "Das kann sicherlich ungewöhnlich sein", räumte Labbadia ein. "Für mich ist das aber überhaupt kein Problem, ich fühle mich sehr wohl."

Labbadia hatte den VfL vor einem Jahr in großer Abstiegsnot übernommen und ihn schließlich in der Relegation gerettet. Zusammen mit dem im vergangenen Sommer eingestellten Sportchef Jörg Schmadtke veränderte Labbadia den Kader nur punktuell, führte ihn in dieser Spielzeit indes bis an die Europapokalplätze.

Offizielles Saisonziel ist eigentlich ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Dennoch hatten sowohl Labbadia als auch Schmadtke stets betont, sich Zeit mit der Entscheidung über eine Verlängerung zu lassen.

"Wir haben erst im Sommer angefangen, miteinander zu arbeiten", sagte Schmadtke zuletzt im "Sport1"-"Doppelpass": "Es geht auch darum, dass man sich in der täglichen Arbeit erst einmal kennenlernt. Diesen Prozess haben wir weitgehend abgeschlossen. Jetzt geht es noch darum: Wie wollen wir strategisch in die Zukunft gehen? Darüber müssen wir noch ein Gespräch führen."

Wolfsburg gegen Mainz wohl wieder mit Mehmedi

Im Bundesliga-Duell mit Mainz 05 kann Labbadia aller Voraussicht nach wieder auf Admir Mehmedi setzen. "Er konnte die letzten beiden Einheiten komplett mittrainieren", sagte Labbadia vor der Partie am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker). Der 27 Jahre alte Schweizer litt zuletzt unter Adduktorenproblemen und musste zwei Spiele aussetzen.

Vor den Rheinhessen hat der VfL-Coach großen Respekt. "Es gibt Vereine, wie auch Mainz, in denen jeder Spieler die DNA verinnerlicht hat", sagte Labbadia: "Sie arbeiten und kämpfen, pressen stark, können es aber auch spielerisch."

Wolfsburg geht mit 32 Punkten und mit Tuchfühlung zu den Europapokal-Plätzen in die Partie, die Mainzer stehen als Elfter (27) vier Ränge hinter den Niedersachsen.

 

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