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18-Jähriger bekommt kaum Spielzeit

Hudson-Odoi von Sarri für Bayern-Flirt bestraft?

15.02.2019 10:10
Callum Hudson-Odoi hat beim FC Chelsea noch Vertrag bis 2020
© getty, Catherine Ivill
Callum Hudson-Odoi hat beim FC Chelsea noch Vertrag bis 2020

Der FC Bayern wollte Callum Hudson-Odoi im Winter verpflichten, der Angreifer liebäugelte selbst mit einem Wechsel nach München. Doch der FC Chelsea ließ sein Eigengewächs nicht ziehen. Nun kursieren Spekulationen in England, Teammanager Maurizio Sarri würde den 18-Jährigen absichtlich ignorieren.

Wie Jamie Gordon von der Boulevardzeitung "Sun" schreibt, bestraft der FC Chelsea den Flügelstürmer für sein Interesse, zum FC Bayern wechseln zu wollen. Hudson-Odoi habe eine Grenze überschritten.

Grund für die Annahme sind die personellen Entscheidungen von Teammanager Sarri in den vergangenen Wochen. Seit Ende des Transferfensters im Januar hat Hudson-Odoi lediglich 19 Minuten gespielt. 13 Minuten lang durfte er, beim Stand von 4:0, in der Schlussphase gegen Huddersfield ran. Beim 2:1 in der Europa League bei Malmö FF am Donnerstag wurde er für die letzten sechs Minuten eingewechselt.

Dabei dient vor allem die Europa League unter Sarri dazu, Stammspielern eine Pause zu gönnen. N'Golo Kanté und Eden Hazard, ebenfalls nicht in der Startelf, wurden allerdings noch vor Hudson-Odoi eingewechselt. Bei der 0:6-Klatsche gegen Manchester City in der Liga stand er nicht einmal im Kader.


Mehr dazu: So lief der irre Poker des FC Bayern um Hudson-Odoi


Bei den Fans kam die späte Einwechslung gegen Malmö derweil nicht gut an. Einige Chelsea-Anhänger kritisierten Sarri, zu wenig zu rotieren.

"Hazard und Kante wurden nicht gebraucht und warum kam Hudson-Odoi er so spät ins Spiel?", fragte beispielsweise ein Blues-Fan. Ein anderer forderte gar Sarris Rauswurf, sollte der 18-Jährige nicht entweder im Rückspiel oder im FA Cup gegen Manchester United in der Startelf stehen.

Unterdessen sparte der FC Bayern zuletzt nicht mit Lob für seinen Wunschspieler. "Er bringt was Besonderes mit, eine Finesse, die wir brauchen, um guten, erfolgreichen und spektakulären Fußball zu spielen", bekräftigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic Anfang Februar.

46 Millionen Euro waren die Münchner Medienberichten zufolge im Winter bereit, für Hudson-Odoi auszugeben. Ob ein Transfer im Sommer zustande kommt, ist indes noch nicht sicher. "Schauen wir mal, was passiert." Der Vertrag des Youngsters bei Chelsea läuft noch bis 2020.

 

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