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UEFA ermittelt gegen Sergio Ramos nach Gelb-Geständnis

14.02.2019 18:56
Sergio Ramos könnte wegen seiner Aussage zu einer Gelben Karte noch Ärger bekommen
Sergio Ramos könnte wegen seiner Aussage zu einer Gelben Karte noch Ärger bekommen

Real Madrids Kapitän Sergio Ramos droht nach einer absichtlich provozierten Gelben Karte eine längere Champions-League-Sperre.

Der 32-jährige Spanier hatte sich beim wichtigen 2:1-Erfolg der Madrilenen bei Ajax Amsterdam im Achtelfinal-Hinspiel offenbar absichtlich die Verwarnung abgeholt, um im Rückspiel zu pausieren und unbelastet ins Viertelfinale gehen zu können. "Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte sie nicht provoziert", sagte Ramos nach der Partie.

Der europäische Fußball-Verband UEFA teilte eine Tag nach der Partie mit, dass aufgrund der Äußerungen von Ramos eine "Disziplinaruntersuchung eingeleitet" worden sei. Der Verband könnte eine zusätzliche Sperre verhängen.

Ramos hatte ausgeführt, angesichts des Ergebnisses die "komplizierte Entscheidung" getroffen und sich die Gelbe Karte durch ein Foul gegen Kasper Dolberg absichtlich abgeholt habe. Das bedeute aber nicht, dass er Ajax unterschätze oder glaube, dass das Achtelfinale entschieden sei, sagte er.

Wenig später merkte der Nationalspieler, wie explosiv seine Aussagen gewesen waren. "Ich will klarstellen, dass mir das am meisten weh tut und dass ich die Karte nicht forciert habe", twitterte der Innenverteidiger noch in der Nacht nach seinem 600. Pflichtspiel für Real.

Die Madrider Sportzeitung "AS" sieht dennoch schwarz: In dieser Ausgabe der Champions League habe es einen ähnlichen Fall gegeben, erinnert das Blatt. Der Mexikaner Jesús Corona von FC Porto habe gegen Schalke eine Karte provoziert und sei für zwei Spiele gesperrt worden. Der 26-Jährige habe deshalb beim 1:2 seines Teams im Hinspiel bei AS Rom gefehlt. "Ich weiß nicht, wie die UEFA die Gedanken der Spieler lesen kann", sagte dazu Porto-Trainer Sérgio Conceição.

 

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