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Platz fünf oder sechs als Ziel

Neues Auto: Toro Rosso setzt auf Technik von Red Bull

11.02.2019 14:51
Der neue STR14 ist eine überarbeitete Version des RB14
Der neue STR14 ist eine überarbeitete Version des RB14

Toro Rosso hat am Montag das Tuch von seinem neuen Formel-1-Boliden für die Saison 2019 gezogen - zumindest virtuell. Die Jungbullen präsentierten ihren STR14, mit dem Alexander Albon und Daniil Kvyat die neue Saison bestreiten werden, via Video-Übertragung und Bilder-Veröffentlichung.

Wie erwartet kommt Toro Rosso wieder in den Farben Blau und Rot daher und setzt weiter auf das Design der vergangenen beiden Jahre.

Bei dem neuen Boliden handelt es sich im Grunde um ein überarbeitetes Modell des RB14, den Red Bull im Vorjahr eingesetzt hatte. Natürlich ist das Fahrzeug auf das neue Reglement angepasst und besitzt etwa den auffällig überarbeiteten Frontflügel der Saison 2019 sowie neue Windabweiser.

Red Bull möchte mit diesem Vorgehen die Synergien beider Teams wieder verstärkt nutzen, wie Motorsportberater Helmut Marko bereits angekündigt hatte.

Das Team habe bereits vor Weihnachten "drei LKWs voller Teile bekommen und wird viele Teile des 2018er-Autos von Red Bull Racing übernehmen, soweit das Reglement das erlaubt", sagte der Österreicher zu "Motorsport-Total.com" und strebt damit ein ähnliches Modell wie bei Ferrari und Haas an. "Damit muss Toro Rosso unserer Meinung nach auf Platz fünf oder sechs fahren können."

Gleiche Spezifikationen wie beim Red Bull

Laut Teamchef Franz Tost sollen viele Teile, die mit dem Honda-Motor zusammenhängen sogar die gleiche Spezifikation wie bei Red Bull sein, das meiste andere wird jedoch aus 2018 stammen, weil man mit geringerem Personalaufwand nicht die gleiche Entwicklungsgeschwindigkeit wie Red Bull an den Tag legen kann.

Toro Rosso wurde in der abgelaufenen Saison Neunter in der Konstrukteurs-Meisterschaft und lag dabei 15 Zähler hinter Sauber, aber deutliche 26 Punkte vor dem Williams-Rennstall. Es war die erste Saison mit dem neuen Motorenpartner Honda, die vor allem als Testlauf für den Wechsel des Red-Bull-Teams zu den Japanern galt. 2019 kann man mit Honda auf den Erfahrungen aufbauen.

"Wir wollen uns immer verbessern, um auf dem höchstmöglichen Niveau zu kämpfen", sagt Tost. "In diesem Winter haben wir hart an ein paar organisatorischen Veränderungen gearbeitet, die ein paar Probleme der Vergangenheit glätten sollen." Durch die intensivere Zusammenarbeit mit Red Bull will man mehr Zeit haben, um sich auf Details zu fokussieren.

 

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