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Schrecksekunde! Ferstl kann Trainings-Sturz abwenden

08.02.2019 14:26
Josef Ferstl wäre im Training fast gestützt
© getty, Christophe Pallot/Agence Zoom
Josef Ferstl wäre im Training fast gestützt

Bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are droht ein verkürzter Wettkampf in der Königsdisziplin - falls die Abfahrt wegen des erwarteten schlechten Wetters überhaupt wie geplant stattfindet.

Das Training am Freitag, bei dem Super-G-Weltmeister Dominik Paris aus Südtirol die Bestzeit erreichte, konnte erneut nur vom Start des Super-G gefahren werden.

Damit der Abfahrts-Weltmeister am Samstag über die komplette Strecke ermittelt werden kann, müssen die Fahrer aber zuvor in einem Training auf allen Teilen der Piste unterwegs gewesen sein. Das war bislang nicht der Fall.

Zudem bedroht das Wetter den Wettkampf. "Die nächsten beiden Tage werden wirklich schwierig", sagte Renndirektor Hannes Trinkl.

Josef Ferstl wäre im Testlauf fast gestürzt, als er nach einem Sprung die Kontrolle verlor und in Richtung Netz raste. "Ich habe sehr viel Glück gehabt heute", sagte er: "Irgendwie habe ich das noch künstlerisch gemeistert, dass ich nicht einschlage."

Verletzt habe er sich nicht, meinte Ferstl. "Jetzt merke ich noch nichts, vielleicht habe ich eine ganz leichte Zerrung." Überhaupt gehe es ihm nach seiner Erkrankung "besser. Klar, mein Akku, ich bringe den schon relativ voll, aber er ist halt auch sehr schnell leer. Aber ich denke, dass ich bereit bin fürs Rennen."

Das Training am Dienstag wurde wegen der Anreiseprobleme vieler Athleten gestrichen, schon am Donnerstag gab es nur eine verkürzte Testfahrt. Theoretisch denkbar ist wie schon in der Vergangenheit ein kurzes Training im oberen Streckenteil am Morgen vor dem Rennen. Dann könnte über die volle Distanz gefahren werden.

 

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