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Schalke-Boss sieht die Knappen "gut aufgestellt"

Heidel: Zweiten Stürmer konnten "wir uns nicht leisten"

01.02.2019 13:27
Christian Heidel verteidigt die Transferpolitik des FC Schalke 04
© getty, Christof Koepsel
Christian Heidel verteidigt die Transferpolitik des FC Schalke 04

Christian Heidel hat die Transferpolitik des FC Schalke 04 in der Winterpause verteidigt. Trotz großer Personalnot und einiger Abgänge hat der Revierklub nur zwei neue Spieler für die restlichen 15 Spiele in der Rückrunde verpflichtet: den fast zehn Millionen teuren Stürmer Rabbi Matondo (Manchester City) und Leihgabe Jeffrey Bruma vom VfL Wolfsburg für die Defensive.

Man habe sich nach der Entscheidung für Matondo gegen die Verpflichtung eines weiteren Stürmers entschieden, erklärte Heidel. "Es ist kein Geheimnis, dass wir noch einen Stürmer verpflichten wollten. Aber im Endeffekt stimmten die Gesamtpakete nicht", so Heidel. Als größtes Hindernis erwiesen sich die aufgerufenen Ablösesummen.

"Da reden wir von einem zweistelligen Millionenbetrag, das können wir uns nicht leisten", sagte der Schalker Sportvorstand. "Wir werden keine Risiken eingehen, die später zum Risiko führen. Das ist die Vorgabe vom Verein", erklärte Heidel.

Coach Domenico Tedesco zeigte sich mit der Entscheidung zufrieden. "Die Verletzungen tun weh, aber wir sind gut aufgestellt und haben einen guten Kader", sagte der Schalker Trainer.

Der 18-Jährige Matondo, der von Manchester City kam, gilt zunächst als mittel- bis langfristige Lösung. Ob er schon am Samstag im Top-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (18:30 Uhr) dabei ist, ließ Tedesco offen: "Er macht einen guten Eindruck, ist fokussiert und zielstrebig. Er ist im Saft. Ob er spielt, kann ich noch nicht sagen."

Di-Santo-Abschied vom FC Schalke wurde zum Last-Minute-Krimi

Die Personalsituation im Sturm der Schalker ist weiterhin stark angespannt. Breel Embolo, Guido Burgstaller und Steven Skrzybski fehlen wegen Verletzungen weiterhin, der aussortierte Franco Di Santo wurde an den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano abgegeben.

"Es war ja bekannt, dass Franco in Istanbul war. Dieser Wechsel ist jedoch gescheitert, die Gründe gehen uns nichts an. Er kam dann zurück. Dann gab es die Bitte nach Spanien zu wechseln. Um 23:58 Uhr war dann alles perfekt", erklärt Heidel den Last-Minute-Abschied des Argentiniers.

Einzig Mark Uth ist fit, den Ex-Hoffenheimer setzte Tedesco zuletzt aber im Mittelfeld ein. "Wir sehen uns gut aufgestellt", behauptete der Coach dennoch.

Zum Kader wird am Samstag auch der zweite Neuzugang Bruma gehören. Der Niederländer, den Schalke vom VfL Wolfsburg auslieh, soll als Back-up für die beiden Innenverteidiger Matija Nastasic und Salif Sane fungieren.

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