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Keine Perspektive unter Carlo Ancelotti

Younes will Napoli verlassen - Schalke noch im Rennen?

30.01.2019 12:46
Amin Younes kommt beim SSC Neapel kaum zum Zug
© getty, Francesco Pecoraro
Amin Younes kommt beim SSC Neapel kaum zum Zug

Nach einer grotesken Posse wechselte der fünfmalige deutsche Fußball-Nationalspieler Amin Younes im vergangenen Sommer zum italienischen Top-Klub SSC Neapel. Sieben Monate später steht der 25-Jährige schon wieder vor dem Abschied.

Nur 25 Minuten, verteilt auf zwei Joker-Einsätze, stand Younes in dieser Saison für Napoli auf dem Rasen. Unter Trainer Carlo Ancelotti ist der Offensivmann nahezu chancenlos.

Die Folge: Noch vor Ende der Winter-Transferperiode will der Linksaußen weg. Aufgrund seines noch bis 2023 laufenden Vertrags gilt ein Leihgeschäft als wahrscheinlichste Option. Italienischen Medienberichten zufolge haben sich Bewerber aus Spanien und Deutschland bereits in Stellung gebracht.

So sollen laut "areanapoli" unter anderem Celta Vigo und der FC Schalke 04 an einer Verpflichtung des ehemaligen Ajax-Dribblers interessiert sein. Der LaLiga-Vertreter hätte die Nase jedoch vorn, da die Königsblauen mit Rabbi Matondo (Manchester City) mittlerweile einen anderen Flügelspieler an der Angel haben.

Auch der VfB Stuttgart in der Verlosung?

Younes' Berater Sahr Senesie bestätigte die Wechselabsichten seines Klienten gegenüber der "DPA": "Es gibt Überlegungen, dass sich im Winter noch etwas tut. Wir prüfen gerade ein paar Optionen."

Eine davon könnte auch der VfB Stuttgart sein. Auch die Schwaben wurden kürzlich mit dem gebürtigen Düsseldorfer, der aus dem Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach stammt, in Verbindung gebracht.


Mehr dazu: Younes vor Wechsel zum VfB Stuttgart?


Younes' Start in Neapel war denkbar ungünstig: Der Confed-Cup-Sieger von 2017 zog sich im Juni einen Achillessehnenriss zu und meldete sich erst Anfang Dezember wieder fit. Mehr als zwei Kurzeinsätze sprangen seither nicht heraus.

In Deutschland lief Younes bislang für Borussia Mönchengladbach (28 Spiele) und den 1. FC Kaiserslautern (15 Partien) auf.

 

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