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Gespräche fanden statt, Palace fordert Mega-Summe

Zaha zum BVB? Experte plaudert aus dem Nähkästchen

30.01.2019 15:19
Wilfried Zaha wird immer wieder beim BVB gehandelt
© getty, Jordan Mansfield
Wilfried Zaha wird immer wieder beim BVB gehandelt

Seit dem Sommer 2018 schießen beharrlich Gerüchte ins Kraut, Borussia Dortmund sei an Wilfried Zaha von Crystal Palace interessiert. Gespräche mit dem BVB soll es gegeben haben, die Ablöseforderung könnte allerdings happig ausfallen.

"Sky"-Reporter Dharmesh Sheth bestätigte, dass der BVB im Sommer heftig mit Zaha geflirtet hat. Der Ivorer entschied sich jedoch für einen Verbleib in London und verlängerte seinen Vertrag sogar bis 2023.

Laut Sheth besteht das Interesse der Dortmunder dennoch weiterhin, zuletzt wurde der Flügelstürmer als potenzieller Nachfolger von Christian Pulisic gehandelt, Gespräche mit den Vertrauten Zahas sollen stattgefunden haben. Um den Deal zu realisieren, müssten die Schwarzgelben allerdings wohl tief in die Tasche greifen.


Mehr dazu: BVB hat Pulisic-Nachfolger an der Angel


BVB-Sportdirektor Michael Zorc vermied unlängst auf Nachfrage allerdings eine klare Stellungnahme: "Wir werden uns nicht zu Spekulationen äußern. Außer, dass er ein guter Spieler ist", so das Borussen-Urgestein.

Medienberichten zufolge soll Dortmund durchaus bereit sein, 50 Millionen Euro für Zaha zu investieren, Crystal Palace wird sich damit jedoch nicht zufrieden geben. Das berichtet Sheth.

"Er wird nicht billig und das hat einige Gründe", so der Transfer-Experte, der Zahas Vertragslaufzeit, die aktuell explodierenden Summen auf dem Transfermarkt und die Bedeutung des Offensivspielers für den Erfolg des Premier-League-Klubs nennt.

In 309 Ligaspielen für die Eagles erzielte der 26-Jährige 46 Tore und bereitete 59 weitere Treffer vor.

Treibt der Poker um Hudson-Odoi den Preis in die Höhe?

Zudem werde sich Palace Schlüsse aus dem Poker zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea um Callum Hudson-Odoi ziehen. Der Youngster, für den Bayern über 40 Millionen Euro geboten haben soll, darf die Blues trotz der Mega-Offerte und eines 2020 auslaufenden Vertrags nicht verlassen.

Hudson-Odoi habe "noch kein Premier-League-Spiel von Beginn an bestritten und wird für 40 Millionen Euro gehandelt. Wieviel ist also Zaha wert?", fragt Sheth vielsagend.

Crystal-Palace-Teammanager Roy Hodgson fegte die Gerüchte um einen Abschied seines Leistungsträgers nach Dortmund zuletzt allerdings ohnehin vom Tisch. "Es gibt überhaupt keine Gespräche zwischen Borussia Dortmund und Crystal Palace", so der ehemalige englische Nationaltrainer. Es gebe schlicht keinen Klub, der nicht bestätigen würde, dass Zaha ein guter Spieler sei. "Aber das heißt nicht, dass sie ihn kaufen werden."

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