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Spanischer Ligaverband schließt Zweitligisten aus

28.01.2019 19:11
Chef des Spanischen Ligaverbandes LFP: Javier Tebas
Chef des Spanischen Ligaverbandes LFP: Javier Tebas

Der spanische Ligaverband LFP hat Zweitligist CF Reus Deportiu wegen ausstehender Gehaltszahlungen für drei Jahre aus dem Profifußball ausgeschlossen. Das teilte die spanische La Liga am Montag mit.

Zudem wurde gegen den Verein aus der Nähe von Barcelona eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro verhängt.

Reus wird mit sofortiger Wirkung aus dem aktuellen Spielbetrieb ausgeschlossen, die restlichen Partien der Rückrunde werden jeweils 0:1 für den Gegner gewertet. Nur noch drei weitere Vereine werden damit in die Drittklassigkeit absteigen. Die Spieler können den Verein ablösefrei verlassen.

Rund fünf Millionen Euro Schulden

Mitte Dezember hatte Reus den Zwangsabstieg noch in letzter Minute abwenden können, nachdem die Gehaltszahlungen für drei Monate ausgeblieben waren. Sechs Spieler verließen daraufhin bereits ablösefrei den Verein. 

Am 21. Januar hatte eine US-amerikanische Investmentfirma den Kauf des katalanischen Vereins verkündet. Sollte der neue Eigentümer Reus noch retten, kann der Verein gegen die Strafe Einspruch einlegen. Die Schulden des Klubs sollen rund fünf Millionen Euro betragen.

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