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Schwimmer freuen sich über entschärfte Normen für WM-Ticket

25.01.2019 14:25
Neuer Teamchef der deutschen Schwimmer: Bernd Berkhahn
© dpa
Neuer Teamchef der deutschen Schwimmer: Bernd Berkhahn

Deutschlands Schwimmer müssen für einen WM-Einzelstart leichtere Normen als für eine EM-Teilnahme vor einem Jahr erfüllen. 

Dazu müssen die Athleten im Gegensatz zum Vorjahr nur noch eine Zeit erbringen. Das geht aus den Nominierungskriterien hervor, die der Deutsche Schwimm-Verbandes veröffentlichte.

Unter dem zurückgetretenen Chefbundestrainer Henning Lambertz mussten die Schwimmer in Vorlauf und Endlauf eine bestimmte Zeit unterbieten, jetzt müssen sie nur einmal eine Norm erfüllen. Die Zeiten orientieren sich unter anderem an Vorlaufplatz zwölf der vorangegangenen drei Meisterschaften auf Weltniveau.

Es gibt keine gesonderten und leichteren Normen mehr für U23-Sportler. Der neue Teamchef Bernd Berkhahn hat aber schon in Aussicht gestellt, junge Sportler bei guter Perspektive auch ohne erfüllte Norm für den Saisonhöhepunkt zu nominieren.

Der Qualifikationszeitraum startete schon am vergangenen Montag und ist bis zum 30. April datiert. Danach gibt es noch die Chance, sich bis zum 12. Mai für einen freien Platz zu empfehlen. Einige deutsche Schwimmer könnten am Wochenende in Luxemburg die Norm knacken. Dafür sind unter anderem Marco Koch, Jacob Heidtmann, Poul Zellmann und Jenny Mensing gemeldet. Saisonhöhepunkt ist die WM vom 12. bis 28. Juli in Südkorea. Pro Strecke gibt es maximal zwei Startplätze.

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