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DHB-Team in Bestbesetzung vor "brutal schöner Aufgabe"

24.01.2019 18:21
Deutsche Handballer in Bestbesetzung gegen Norwegen
Deutsche Handballer in Bestbesetzung gegen Norwegen

Die deutschen Handballer gehen in Bestbesetzung in das WM-Halbfinale gegen Vize-Weltmeister Norwegen. "Wir werden alle Spieler dabei haben. Wir werden mit unserem besten Kader antreten", sagte Bundestrainer Christian Prokop auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Hamburg.

Auch die zuletzt angeschlagenen Steffen Weinhold (Rückraum) und Hendrik Pekeler (Kreisläufer) gaben Grünes Licht für einen Einsatz im Showdown am Freitag (20:30 Uhr).

Das deutsche Team geht mit großer Vorfreude in die Partie in der Hansestadt. "Es ist einfach geil für uns, dass wir hier sind und unseren Traum weiterleben dürfen. Das wird für uns eine brutal schöne Aufgabe", sagte Prokop. Es ist das erste WM-Halbfinale einer deutschen Handball-Nationalmannschaft seit dem goldenen Wintermärchen 2007 und das wichtigste Spiel für den Deutschen Handballbund (DHB) seit dem EM-Finale vor drei Jahren.

"Wir haben uns alle danach gesehnt, hierher wieder zurückzukehren", sagte Prokop. In Hamburg hatte die deutsche Mannschaft die letzten Tage ihrer WM-Vorbereitung absolviert. "Wir sind stolz darauf, hier zu spielen. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Norwegen", sagte Prokop und betonte: "Wir wollen mehr."

Das letzte Duell der beiden Teams im Juni 2018 in München verlor die DHB-Auswahl mit 25:30. Im EM-Halbfinale 2016 gewann Deutschland 34:33 nach Verlängerung. Zwei Tage später wurde das DHB-Team Europameister.

Norwegens Coach Christian Berge denkt angeblich nicht mehr an das verlorene Halbfinale von damals. "Es ist ein neues Spiel in einer anderen Zeit", sagte der 45-Jährige am Donnerstag. Es sei "hart" gewesen damals, "aber wir haben seitdem eine Menge gelernt."

Berge hat aber großen Respekt vor der deutschen Mannschaft. "Sie sind sehr stark in der Abwehr, sie spielen sehr physisch. Wir werden versuchen, sehr viel zu laufen. Denn wenn wir viel ins Eins-gegen-eins gehen müssen, wird es sehr schwierig für uns", sagte er.

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