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Prokop schwärmt vom DHB-Team - Suton für Strobel?

22.01.2019 07:11
Hochzufrieden mit dem DHB-Team: Christian Prokop
© getty, Jörg Schüler
Hochzufrieden mit dem DHB-Team: Christian Prokop

Christian Prokop genoss den vorzeitigen Halbfinal-Einzug der deutschen Handballer bei der WM in vollen Zügen. Noch lange nach dem 22:21 (11:11) gegen Kroatien schwärmte der Bundestrainer vom Auftritt seines Teams. "Natürlich ist das im Moment für uns die geilste Zeit, die wir im Berufsleben erleben dürfen", sagte Prokop.

In diesem Job sei es manchmal richtig schwierig und "manchmal richtig toll. Und das ist schön, dass wir gerade auf der Sonnenseite stehen." Mit 7:1 Punkten liegt das DHB-Team vor dem letzten Spieltag auf Platz eins der Hauptrundengruppe 1. Im abschließenden Spiel gegen den im Kampf ums Halbfinale chancenlosen Europameister Spanien geht es am Mittwoch (20:30 Uhr) um den Gruppensieg.

Prokop freute sich diebisch, das große Ziel Halbfinale in Hamburg bereits erreicht zu haben. "Dass wir das jetzt vorzeitig lösen und nicht über den Umweg Spanien gehen müssen - das ist fantastisch", sagte der 40-Jährige. Man habe eine schwere Gruppe erwischt und sich "da durchgebissen mit den Fans zusammen", sagte Prokop und blickte nach vorn: "Jetzt geht es weiter."

Tim Suton die naheliegende Alternative für Martin Strobel

Wer für den verletzten Spielmacher Martin Strobel nachrückt, ließ Prokop am späten Montagabend offen. Ein Kandidat ist Tim Suton. "Tim hat bei uns alles mitgemacht. Das ist naheliegend. Aber bestätigen werde ich heute noch nichts", sagte Prokop. Der Rückraumspieler des TBV Lemgo war erst kurz vor dem Turnier aus dem Kader gestrichen worden, als das Team von 18 auf 16 Spieler verkleinert werden musste. 

Strobel fällt aufgrund einer Knieverletzung für den Rest des Turniers aus. Der 32 Jahre alte Spielmacher des Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten erlitt im Spiel gegen die Kroaten einen Innenbandriss sowie einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie und wird das WM-Quartier am Dienstagmorgen verlassen. Eine Operation ist in den nächsten Tagen geplant. Die Verletzung hatte Strobel ohne gegnerische Einwirkung erlitten.

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