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Misstöne bei den Australian Open

Matchball um 3:12 Uhr: Konta kritisiert späte Ansetzung

18.01.2019 07:19
Johanna Konta in ihrem Match um 2:35 Uhr am Morgen
Johanna Konta in ihrem Match um 2:35 Uhr am Morgen

Johanna Konta hat nach ihrem Aus in Melbourne die späte Ansetzung ihrer Zweitrundenpartie bei den Australian Open kritisiert.

"Ich glaube nicht, dass das gesund ist - eigentlich ist es sogar ziemlich gefährlich", klagte die 27-Jährige. Das Match gegen die Spanierin Garbine Muguruza (4:6, 7:6, 5:7) hatte am Freitagmorgen um 0:30 Uhr Ortszeit begonnen und endete erst um 3:12 Uhr.

Es war der späteste Beginn eines Grand-Slam-Matches in der Tennisgeschichte, allerdings nicht das späteste Ende. 2008 hatten Lleyton Hewitt (Australien) und Marcos Baghdatis (Zypern) ebenfalls im Melbourne Park sogar bis 4:34 Uhr am Morgen gespielt.

Eine Entschuldigung für die Niederlage suchte Konta nicht. "Garbine und ich waren doch in derselben Situation", sagte sie der "BBC": "Unter diesen Umständen haben wir beide ein tolles Match gezeigt. Es ist schade, dass es nicht mehr Leute genießen konnten."

Der Start der Begegnung hatte sich verzögert, weil Alexander Zverev und der Franzose Jeremy die Margaret Court Arena fast vier Stunden belegt hatten. Ursprünglich sollte das Frauenmatch deshalb auf Platz 3 verlegt werden, "doch da war überall Möwendreck", sagte Konta. Die Reinigung des Courts hätte zu lange gedauert.

 

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