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WRC-Comeback von Grönholm bei der Rallye Schweden

15.01.2019 12:54
Marcus Grönholm kehrt nach neun Jahren in die WRC zurück
© MST
Marcus Grönholm kehrt nach neun Jahren in die WRC zurück

Marcus Grönholm wird bei der Rallye Schweden (14. bis 17. Februar) nach neun Jahren Pause sein Comeback in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) feiern. Der Rallye-Weltmeister von 2000 und 2002 wird einen Toyota Yaris WRC fahren, der zwar vom Werksteam betreut, aber von Grönholm selbst privat gemeldet wird. Beifahrer von Grönholm, der zuletzt 2010 bei der Rallye Schweden in der WRC gefahren war, wird wie zu alten Zeiten Timo Rautiainen sein.

Für Grönholm ist der Start in Schweden ein nachträgliches Geschenk zu einem 50. Geburtstag, den er am 5. Februar 2018 gefeiert hat. Eigentlich hätte er im vergangenen Jahr schon mit einem Toyota in Schweden fahren sollen, doch damals standen nicht genügend Autos zur Verfügung.

"Ich habe viele unvergessliche Erinnerungen an die Veranstaltung und habe dort im Jahr 2000 meinen allerersten WM-Sieg erzielt", sagt Grönholm. "Ich bin als Rallyefahrer etwas in die Jahre gekommen, also werde ich entsprechend fahren", dämpft er die Erwartungen. "Aber mein Startplatz wird gut hinter den anderen sein, also könnten wir uns wohl noch etwas einfallen lassen", macht "Bosse" jedoch klar, dass er nicht nur zum Spaß in Schweden fahren will.

"Er könnte sehr schnell sein, besonders in Schweden"

Der Toyota Yaris WRC, den Grönholm vor der Rallye Schweden testen wird, ist für den Finnen dabei nicht völlig neu. 2017 war er dieses Auto im Rahmen der Rallye Finnland bei der Zuschauerprüfung "Harju" gefahren. Und obwohl er dabei auf die Ansagen eines Beifahrers verzichten musste - neben Grönholm saßen Personen, die eine Renntaxi-Fahrt gewonnen hatten - war er nur wenig langsamer als die aktuellen WRC-Piloten.

"Harju war gut", sagte Grönholm seinerzeit zu 'Motorsport-Total.com'. "Ich hatte das Auto vorher nur fünf Kilometer getestet und war bei den Zeiten dabei. Das hat mich glücklich gemacht, denn ich bin nicht wie verrückt gefahren. Ich dachte: Ich kann Tommi das Auto nicht kaputt zurückgeben."

Besagter Tommi, Toyota Teamchef Tommi Mäkinen, ist gespannt darauf, wie sich sein Landsmann und früherer Rivale mit dem Yaris schlagen wird. "Er könnte sehr schnell sein, besonders in Schweden, einer der Rallyes, die er liebte", sagte Mäkinen zu 'Motorsport-Total.com'. "Mit ein paar Tests könnte er gut sein, und es wird toll sein, ihn wieder bei dieser Rallye zu sehen, nachdem er sie so oft gewonnen hat."

Nachdem bei der Rallye Schweden neben Sebastien Ogier (Citroen) auch Sebastien Loeb (Hyundai) an den Start gehen wird, sind im Starterfeld des zweiten Saisonlaufs der WRC nicht weniger als 17 WM-Titel vertreten. Zählt man Petter Solberg dazu, der mit einem historischen Ford Escort in der nationalen Wertung fahren wird, kommt man sogar auf 18 WRC-Titel.

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