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US-Boy serviert Kohli ab - Struff verliert Krimi

11.01.2019 07:27
Philipp Kohlschreiber hat das Finale in Auckland verpasst
Philipp Kohlschreiber hat das Finale in Auckland verpasst

Die deutschen Tennisprofis Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff haben den Finaleinzug beim ATP-Turnier in Auckland verpasst.

Zunächst verlor der 35 Jahre alte Augsburger Kohlschreiber 4:6, 2:6 gegen Tennys Sandgren aus den USA. Sandgren nutzte nach nur 71 Minuten seinen dritten Matchball. Der deutsche Routinier hatte die Veranstaltung in der neuseeländischen Metropole 2008 gewonnen und stand 2013 im Endspiel.

Schlüssel zum Erfolg war der grandiose Aufschlag des US-Amerikaner. Sandgren brachte zu über 70 Prozent den ersten Service ins Feld und ließ sich dann nur zwei Punkte abnehmen. 31 von 33 Mal behielt er die Oberhand. Folglich gelang Kohlschreiber im gesamten Matchverlauf kein Break. Nur neun Returns des Deutschen führten zu einem Punktgewinn.

27 Asse prägen ein enges Match

Beobachtet von Kohlschreiber unterlag Struff danach dem Briten Cameron Norrie 5:7, 6:4, 3:6. Einen frühen Aufschlagverlust des Sauerländers im dritten Satz nutzte Linkshänder Norrie zum Matchgewinn. Nach 1:54 Stunden verwandelte Norrie am Netz gleich seinen ersten Matchball.

In der engen Partie regnete es Asse. Norrie servierte 17 direkte Winner, Struff immerhin zehn. Bei den entscheidenden Punkten zeigten beide Spieler jedoch Nerven. Struff konnte nur zwei von zehn Breakbällen nutzen, Norrie drei von zehn. Am Ende genug, um die DTB-Hoffnung in die Schranken zu weisen.

Das mit 528.000 Dollar dotierte Turnier in Auckland dient als letzte Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt an diesem Montag.

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