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Handball-WM bricht schon jetzt Karten-Rekord

09.01.2019 11:43
Die Handball-Fans warten auf den Startschuss der WM
Die Handball-Fans warten auf den Startschuss der WM

Die Heim-Weltmeisterschaft zieht die Handballfans in Massen an und sorgt für einen Verkaufsrekord. Für das Turnier, das mit dem Eröffnungsspiel am Donnerstag (18:15 Uhr) zwischen der deutschen Nationalmannschaft gegen das vereinte Team Korea in Berlin startet, sind in Deutschland bereits mehr als 500.000 Eintrittskarten verkauft worden.

Da Co-Gastgeber Dänemark ebenfalls bereits 350.000 Tickets verkauft hat, ist der Rekord der Heim-Weltmeisterschaft 2007 bereits jetzt klar gebrochen. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) während einer Pressekonferenz am Mittwoch mit.

Auch für die Vorrundenspiele in München, wo die deutsche Mannschaft keine Spiele bestreitet, seien 70 bis 80 Prozent des Ticket-Kontingents vergriffen. "Es zeigt sich schon jetzt, dass es eine gute und richtige Entscheidung war, in die großen Städte zu gehen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

Für das Eröffnungsspiel gegen Korea sind nur noch wenige Karten erhältlich. Beim ersten gemeinsamen WM-Spiel der politisch verfeindeten Brüder-Nationen aus Nord- und Südkorea werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und IOC-Boss Thomas Bach sowie Delegationen der Botschaften anwesend sein.

Korea für Gensheimer eine "Wundertüte"

Kapitän Uwe Gensheimer träumt derweil vom Titelgewinn mit der deutschen Nationalmannschaft: "Es wäre eine Lüge, wenn ich sagen würde, dass mir dieser Gedanke noch nicht durch den Kopf gegangen ist."

"Das Ziel spornt mich an", sagte der 32 Jahre alte Linksaußen dem "Sportbuzzer". Das deutsche Team hat für die Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark das Halbfinale als Ziel ausgegeben. "Wir alle haben den Anspruch und der ist auch realistisch. So selbstbewusst können wir sein", sagte Gensheimer. "Sind wir dann erst einmal in Hamburg, ist alles möglich." Das Halbfinale findet in der Hansestadt statt.

Der Gegner aus Korea ist für den PSG-Profi indes ein weißes Blatt. "Ehrlich: Bis vorige Woche wusste ich nichts über den Gegner. Es bleibt eine Wundertüte", sagte Gensheimer. "Wichtig ist, dass wir gut starten. Jeder schaut auf uns, jeder erwartet einen Sieg. Dieser Rolle müssen wir gerecht werden, um danach frei aufzuspielen."

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