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Erneuter Protest gegen Sydney-Hobart-Sieger

28.12.2018 14:03
Verstoß: Die Crew soll ihr GPS-Signal ausgeschaltet haben
© AFP/SID/WILLIAM WEST
Verstoß: Die Crew soll ihr GPS-Signal ausgeschaltet haben

Eigentümer und Crew der Supermaxi-Yacht Wild Oats XI müssen wie schon 2017 nach einem Protest um ihren Sieg bei der traditionsreichen Hochseeregatta Sydney-Hobart bangen.

Die zweitplatzierte Black Jack wirft der Wild Oats XI vor, ihr GPS-Signal ausgeschaltet zu haben und deshalb für die Konkurrenz nicht sichtbar gewesen zu sein. Die Rennleitung bestätigte den Eingang eines offiziellen Protests.

Im vergangenen Jahr war Wild Oats XI ebenfalls als erste Yacht ins Ziel gekommen, einen Tag später allerdings von der Jury wegen einer verbotenen Annäherung mit einer Zeitstrafe belegt worden. Der Konkurrent LDV Comanche wurde nachträglich zum Sieger erklärt.

Die seit 1945 traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag beginnende Regatta zählt zu den schwierigsten Hochseerennen der Welt. Bei der Premiere vor 72 Jahren benötigte die britische Siegeryacht Rani noch mehr als sechs Tage, 1975 wurde erstmals die Drei-Tage-Marke unterboten. 1999 schaffte es schließlich erstmals ein Team in weniger als zwei Tagen.

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