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Bericht: Neue Indizien im PSG-Wettskandal

19.12.2018 15:44
Die Partie zwischen PSG und Belgrad soll manipuliert worden sein
Die Partie zwischen PSG und Belgrad soll manipuliert worden sein

Nach dem 6:1-Sieg der Fußballer von Paris Saint-Germain in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad gibt es laut einem Medienbericht neue Indizien für eine mögliche Wett-Manipulation.

Wie die "Sportschau" der "ARD" unter Berufung auf ein nicht näher bezeichnetes Dokument berichtete, sei der Wett-Quotenverlauf zwei Stunden vor der Begegnung auffällig gewesen. Das beziehe sich auf die Wette für ein Ergebnis "Fünf oder mehr Tore".

Weder die UEFA noch die Pariser Finanz-Staatsanwaltschaft nahmen auf Anfrage der "Deutschen Presse-Agentur" im Detail zu den neuen Informationen Stellung. Die Pariser Ermittler bestätigten wie bereits im Oktober, dass eine Untersuchung laufe.

Der französische Fußball-Meister PSG hatte sich am 3. Oktober überraschend klar mit 6:1 (4:0) gegen den serbischen Hauptstadt-Klub durchgesetzt. Nach früheren Informationen der Nachrichtenagentur "AFP" und der Sportzeitung "L'Équipe" steht eine ranghohe Führungsfigur von Roter Stern Belgrad im Fokus der Ermittlungen.

PSG weist "jede direkte und indirekte Verwicklung" zurück

Der Mann soll einen Millionenbetrag auf eine Niederlage seines Klubs mit fünf Toren Unterschied gesetzt haben. Die UEFA habe die französischen Behörden informiert, hatte "L'Équipe" berichtet.

Wie die "Sportschau" nun berichtete, wurde die UEFA vor Spielbeginn von einem Informanten auf mögliche Manipulationen hingewiesen. Dabei sei es um den angeblichen Millioneneinsatz des Funktionärs gegangen.

Der Verband halte den Hinweis und die Quelle für glaubwürdig. Die UEFA teilte auf Anfrage mit, sie nehme keine Stellung zu möglichen oder tatsächlichen Ermittlungen zu dem Verdacht auf Wettbetrug, um diese nicht zu beeinträchtigen.

PSG hatte bereits "kategorisch jede direkte und indirekte Verwicklung" zurückgewiesen. In Serbien wurden die Vorwürfe in Hinblick auf den Klub stets bestritten. Behördliche Untersuchungen aufgrund der bisher bekannt gewordenen Verdachtsmomente sind nicht eingeleitet worden.

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