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Marius Kusch verpasst WM-Bronze um zwei Hundertstel

15.12.2018 14:50
Marius Kusch verpasste die Bronzemedaille nur ganz knapp
Marius Kusch verpasste die Bronzemedaille nur ganz knapp

Um zwei Hundertstelsekunden hat Marius Kusch die zweite Medaille für die deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-WM im chinesischen Hangzhou verpasst.

Der Essener schlug im Finale über 50 m Schmetterling in 22,40 Sekunden als Vierter an. Gold ging an den brasilianischen Weltrekordler Nicholas Santos vor dem südafrikanischen Titelverteidiger Chad le Clos und Dylan Carter aus Trinidad und Tobago.

"Zwei Hundertstel - das ist schon recht ärgerlich", sagte Kusch, "aber ich freue mich über die Zeit, es war nochmal eine Bestzeit für mich." Zuvor hatten ihm 31 Hundertstelsekunden zu Bronze mit der 4x50-m-Lagenstaffel gefehlt.

Mit Christian Diener, Fabian Schwingenschlögl und Damian Wierling war der 25-Jährige in deutscher Rekordzeit von 1:31,80 Minuten auf den fünften Platz geschwommen.

Deutsche Rekorde purzeln auch am Samstag 

Die 4x200-m-Freistilstaffel mit Annika Bruhn, Marie Pietruschka, Laura Riedemann und Reva Foos belegte zum Abschluss des fünften Wettkampftages mit dem sechsten deutschen Rekord der WM (7:46,36) den siebten Platz. Damit bleibt Ex-Weltmeister Marco Koch mit Bronze über 200 m Brust vor dem Schlusstag der einzige deutsche Medaillengewinner in Hangzhou.

Ebenfalls mit deutschem Rekord zog Schwingenschlögl als Zweiter in den Endlauf über 50 m Brust am Sonntag ein. In 25,87 Sekunden verbesserte der 27-Jährige seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um zwölf Hundertstel.

Für Aliena Schmidtke war dagegen im Halbfinale Schluss. Als Zwölfte über 100 m Schmetterling verpasste die 26-Jährige den Endlauf.

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