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Joshua kündigt Mega-Kampf gegen Fury oder Wilder an

14.12.2018 09:53
Anthony Joshua will den Mega-Showdown in London
Anthony Joshua will den Mega-Showdown in London

Nach dem spektakulären Unentschieden zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury steht der Boxwelt der nächste Schwergewichts-Showdown bevor. Weltmeister Anthony Joshua hat seinen beiden Hauptkonkurrenten den Fehdehandschuh hingeworfen und bereits einen Termin für einen möglichen Mega-Kampf bekanntgegeben. 

Die Box-Fans dürfen sich auf den nächsten Feiertag freuen: Wie IBO-, WBA, IBF- und WBO-Weltmeister Anthony Joshua bestätigte, ist die Location für seinen kommenden WM-Fight bereits gebucht. Stattfinden wird der Kampf demnach am 13. April 2019 in London.

Wen der Brite am liebsten vor die Fäuste bekommen würde? WBC-Champ Deontay Wilder. "Ich will gegen Wilder kämpfen. Ich weiß nicht, wie viel mehr ich tun kann, damit dieser Kampf stattfindet", erklärte Joshua gegenüber "ESPN". Der US-Amerikaner wolle stattdessen lieber zu einem Rückkampf gegen Tyson Fury antreten, beklagte Joshua.

"Ich kann nicht bestimmen, was Deontay Wilder macht, ich kann nicht bestimmen, was Tyson Fury macht. Aber was ich bestimmen kann, ist das, was ich sage und tue. Und ich habe mit Verhandlungen, dem Buchen des Datums und des Ortes vor allen Menschen klargestellt, dass ich bereit bin, gegen jeden von ihnen kämpfen will - vor allem gegen Wilder", machte Joshua eine klare Ansage. 

Ein Kampf gegen Tyson Fury reize ihn dagegen nicht so sehr: "Weil er nicht der Weltmeister ist."

Joshua mit Seitenhieb gegen Fury und Wilder

Die Tatsache, dass Tyson Fury immer noch den inoffiziellen Titel des "Linearen Weltmeisters" hält, interessiert Joshua herzlich wenig. "Als ich in das Schwergewicht gekommen bin, hat mir niemand etwas über die 'Linearen' Status erzählt. Aber wenn die Welt an diesem Titel interessiert ist, kann sich Fury gerne stellen. So bin ich. Ich will gegen die Champions kämpfen", so der Brite, der seinen letzten Kampf Ende September 2018 gegen den Russen Alexander Povetkin durch Technischen K.O. gewann.


Mehr dazu: Wilder und Fury wollen Rückkampf


"Ich bin der, der das Feld anführt. Das tue ich seit meinem Debüt. Ich weiß nicht, was ich noch machen muss, um der Welt diese Nachricht zu überbringen", ergänzte Joshua, der anschließend noch einen Seitenhieb gegen Wilder und Fury verteilte: "Ich trage keinen Glitzer um meinen Hals, zeige keine Diamanten und rede nicht über Pay-per-Vier-Zahlen. Das ist nicht mein Stil. Ich kümmere mich nur um mein Geschäft. Und das erledige ich im Ring."

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