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Moskau-Profi spricht über Verhältnis zum Ex-Klub

Höwedes hat sich Schalke-Abgang "anders vorgestellt"

10.12.2018 10:00
Benedikt Höwedes trifft am Dienstag in der Champions League auf Schalke
Benedikt Höwedes trifft am Dienstag in der Champions League auf Schalke

Nach seiner Zeit beim FC Schalke 04 und Juventus Turin spielt Benedikt Höwedes seit dem Sommer bei Lokomotive Moskau. Am Dienstag kehrt der 30-Jährige in der Champions League in seine alte Heimat Gelsenkirchen zurück.

"Es wird nie normal für mich sein, gegen Schalke zu spielen. Den Verein, für den ich 16 Jahre lang aktiv war und dessen Fan ich immer noch bin", äußerte sich der Verteidiger im Vorfeld der Partie gegenüber dem "kicker".

Ganze sieben Jahre war der Weltmeister von 2014 Kapitän der Königsblauen. Doch nach der Ankunft von Trainer Domenico Tedesco rückte Höwedes ins zweite Glied.

Durch den Satz "Reisende soll man nicht aufhalten" legte Tedesco seinem Schützling damals sogar öffentlich einen Wechsel nah.

Benedikt Höwedes betont Verbundenheit zum FC Schalke 04

"Das Thema möchte ich nicht noch mal aufwärmen", so Höwedes über das Verhältnis zwischen ihm und den Schalke-Verantwortlichen: "Mein Herz hängt weiterhin an Schalke und an den Fans. Über die definiert sich der Verein ja vor allem, und von ihnen habe ich immer Wertschätzung verspürt."

Auch wenn sich die langjährige Identifikationsfigur nicht über einzelne Personen äußern wollte, machte er deutlich, dass der Abgang nicht spurlos an ihm vorbeigegangen ist: "Den Abschied hatte ich mir komplett anders vorgestellt, da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Auf der anderen Seite bin ich froh, noch mal bei einem Klub wie Juve gewesen zu sein und auch für die Erfahrungen jetzt in Moskau sehr dankbar."

 

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