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Leverkusen hofft auf weitere Tore von Spätstarter Alario

09.12.2018 10:48
Lucas Alario (v.) traf zum entscheidenden 1:0
© getty, Juergen Schwarz
Lucas Alario (v.) traf zum entscheidenden 1:0

Mit seinem ersten Saisontreffer hat Lucas Alario Bayer Leverkusen zu einem 1:0 (0:0) gegen den FC Augsburg geführt. Der Argentinier hofft, dass er nun nicht nur für die Werkself, sondern auch für ihn persönlich bergauf geht.

Erst gab es den Glückwunsch von Leverkusens früherem Torjäger Stefan Kießling, dann folgte das Lob des Trainers. "Das hat er super gemacht", sagte Heiko Herrlich über seinen Matchwinner Lucas Alario, der mit seinem ersten Saisontreffer in der 75. Minute den 1:0 (0:0)-Erfolg von Bayer Leverkusen gegen den FC Augsburg perfekt gemacht hatte.

Neun Saisontore in der Debütsaison

"Natürlich ist die Erleichterung groß. Zum einen, weil wir gewonnen haben und einen wichtigen Sieg feiern können, zum anderen, weil ich getroffen habe. Da fällt einem schon ein Stein vom Herzen", sagte Alario, der erst zwei Minuten vor seinem goldenen Treffer eingewechselt worden war. Zuvor hatte der 26-Jährige in dieser Spielzeit gerade mal zwei Treffer in der Europa League erzielt. In der Vorsaison traf der argentinische 19-Millionen-Mann immerhin neunmal in der Meisterschaft.

"Wir wissen, was er kann. Er hat das richtige Näschen im Strafraum. Jeder hat mal eine Durststrecke. Heute hat man gesehen, dass ihm das Tor gut getan hat. Ich hoffe, dass ihm dieser Treffer nun Auftrieb gibt und er uns hilft, dass wir bis Weihnachten den Anschluss an die europäischen Plätze herstellen", sagte der neue Sportdirektor Simon Rolfes.

Alario betont: "Liegt eine Menge Arbeit vor uns"

Alario, der am Sonntagabend seinem ehemaligen Klub River Plate im Copa-Libertadores-Finale gegen Boca Juniors vor dem Fernseher in seinem Kölner Haus die Daumen drückt, ist mit dem bisherigen Saisonverlauf ebenso wie seine Bosse nicht zufrieden. "Wir wollen wieder in die Champions League, sind davon aber im Moment meilenweit entfernt. Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit, aber zum Glück ist die Saison noch lang", sagte der dreimalige Nationalspieler.

Damit tröstete sich auch Augsburgs Trainer Manuel Baum nach der vierten Niederlage seiner Mannschaft in Folge. "Solche Phasen haben wir auch schon in der Vergangenheit gehabt und die Situation dann nach dem Winter wieder gemeistert. Wir wissen, wie wir damit umgehen müssen, auch wenn es nicht schön ist", sagte der FCA-Coach, der aber gleich wieder den Blick nach vorne richtete: "Wir haben die nötige Qualität im Kader und werden weiter geschlossen auftreten. Irgendwann wird der Knoten platzen, vielleicht schon am nächsten Wochenende gegen Schalke."

 

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