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Topspiel der HBL mit deutlichem Ausgang

Löwen erteilen Magdeburg eine Lehrstunde

06.12.2018 20:58
Kein Durchkommen: Abutovic und Kohlbacher halten Magdeburgs Bezjak auf
Kein Durchkommen: Abutovic und Kohlbacher halten Magdeburgs Bezjak auf

Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen hat dem SC Magdeburg im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga eine Lehrstunde erteilt.

Am 16. Spieltag setzte sich der Tabellenvierte dank einer in der ersten Halbzeit überragenden Leistung 28:22 (18:8) gegen den Liga-Dritten durch und rückte in der Tabelle mit 25:5 Punkten bei zwei Spielen weniger auf dem Konto an Magdeburg (26:8) heran.

"Die erste Halbzeit war unsere Beste in dieser Saison", sagte Löwen-Keeper Andreas Palicka bei Sky. Magdeburgs Rückraumspieler Michael Damgaard klagte dagegen: "Die erste Halbzeit heute war überhaupt nicht zu akzeptieren. Wir haben viel verworfen, aber das war nicht unsere einzige Unsicherheit."

Unangefochtener Spitzenreiter bleibt die SG Flensburg-Handewitt. Der Titelverteidiger setzte sich in einer von den starken Abwehrreihen geprägten Partie beim ersatzgeschwächten Tabellensechsten MT Melsungen 24:18 (12:10) durch und feierte im 16. Saisonspiel den 16. Sieg.

Keine Blöße gab sich beim 32:19 (17:11) gegen den TVB 1898 Stuttgart auch der erste Verfolger THW Kiel (30:4 Punkte). Die Füchse Berlin schoben sich mit einem 29:20 (19:10) beim Traditionsklub Gummersbach an Melsungen vorbei auf Platz fünf (20:12).

Palicka treibt Magdeburg zur Verzweiflung

Im Vorfeld des Topspiels in der Mannheimer SAP Arena hatten die Löwen die Vertragsverlängerung mit dem zuletzt angeschlagenen schwedischen Toptorhüter Mikael Appelgren (bis 2023) bekannt gegeben.

Spielen durfte Teamkollege Palicka, der Magdeburg bereits in der ersten Halbzeit mit 13 Paraden zur Verzweiflung trieb. In der Offensive überragten auf Löwen-Seite Andy Schmid als Ballverteiler und Toptorschütze Gudjon Valur Sigurdsson (neun Treffer).

Nach einem Zehn-Tore-Vorsprung zur Halbzeit nahm der Gastgeber deutlich Tempo raus, Magdeburg war aber nicht in der Lage, die Partie noch einmal spannend zu machen.

Magdeburg-Coach Bennet Wiegert war hinterher entsprechend bedient: "Wir sind von Anfang an nicht in unser Spiel gekommen. Wir haben zu viele Fehlwürfe gehabt und das lädt die Löwen zu Gegenstößen ein. Sie haben das gnadenlos ausgenutzt und das Ergebnis ist daher noch ein Geschenk für uns. Da wartet jetzt jede Menge Arbeit auf uns."

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