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Skispringen: Seyfarth verliert Gelb - Althaus beste Deutsche

01.12.2018 19:00
Seyfarth landet im zweiten Springen auf Rang fünf
Seyfarth landet im zweiten Springen auf Rang fünf

Skispringerin Juliane Seyfarth hat einen Tag nach ihrem Überraschungssieg in Lillehammer eine weitere Podestplatzierung verpasst. Beim zweiten Springen auf der kleinen Olympiaschanze von 1994 kam die 28-Jährige aus Ruhla auf Platz fünf und musste das Gelbe Trikot der Gesamtweltcup-Führenden nach nur einer Nacht wieder abgegeben.

Mindestens ebenso überraschend wie Seyfarth am Vortag sicherte sich diesmal die erst 17 Jahre alte Russin Lidiia Iakovleva, die im ersten Springen als Achte ihr bis dahin bestes Karriere-Ergebnis erzielt hatte, mit Sprüngen auf 95,0 und 96,0 m (273,9 Punkte) den Tageserfolg. 

Hinter Olympiasiegerin Maren Lundby (Norwegen/269,0), die nun im Gesamtweltcup führt, und der Slowenin Ema Klinec (265,9) war die Olympiazweite Katharina Althaus wie schon am Freitag als Vierte (262,2) beste Deutsche. Die japanische Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi war nach dem ersten Durchgang wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert worden.

Seyfarth auch mit Rang fünf zufrieden

Seyfarth (256,8), die vor ihrem Coup zum Weltcup-Auftakt noch nie auf dem Podest gestanden hatte, rutschte nach Platz drei im ersten Durchgang noch ab. "Der fünfte Platz ist auf jeden Fall okay, man braucht eben auch den passenden Wind dazu. Ich habe es genossen, in Gelb zu springen", sagte sie im "ZDF". Althaus meinte: "Mein erster Sprung war nicht ganz perfekt, der zweite umso besser, deshalb bin ich zufrieden."

Hinter Ramona Straub (/12.) war Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt, am Freitag noch Fünfte, nach einem schwachen ersten Sprung mit Platz 15 nur viertbeste DSV-Springerin. Pauline Hessler auf Platz 25 und Anna Rupprecht als 37. holten noch Weltcup-Punkte.

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