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IOC legt Box-Pläne für Olympia auf Eis

30.11.2018 13:17
Das IOC legt die Box-Vorbereitungen für Olympia auf Eis
Das IOC legt die Box-Vorbereitungen für Olympia auf Eis

Das Internationale Olympische Komitee hat im Dauerstreit mit dem Amateurbox-Weltverband AIBA reagiert und Sanktionen verhängt.

Die Vorbereitungen für das olympische Boxturnier 2020 in Tokio wurden auf Eis gelegt. Gleichzeitig leitete das IOC ein Verfahren gegen die AIBA ein, das zum Ende der Zusammenarbeit führen könnte. Das bestätigte der Ringeorden auf seiner Exekutivsitzung in Tokio.

Das IOC erklärte, dass es bei der AIBA nach wie vor große Defizite auf den Gebieten Good Governance, Finanzen und Ethik gebe. Auch löste die Wahl von Gaifur Rachimow zum neuen AIBA-Präsidenten große Sorgen aus. Der zwielichtige Geschäftsmann aus Usbekistan wurde vom US-Finanzministerium als einer der führenden Kriminellen seines Heimatlandes eingestuft.

Zu den Maßnahmen zähle, dass die Kontakte zwischen der AIBA und dem Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2020 abgebrochen werden, heißt es in einer Mitteilung des IOC. Die Planungen für das Ticketing, den Turnierplan und das Testevent seien ebenfalls unterbrochen worden.

Die Genehmigungen für Qualifikationsturniere werden nicht erteilt, hieß es. Gleichzeitig dürfe die AIBA weder die Olympischen Ringe noch das Logo des Organisationskomitees für Kommunikations- und Werbezwecke nutzen.

Aufgehoben werden soll die Zurückstellung der olympischen Solidaritätsgelder für Sportler, vorausgesetzt, dass keine Mittel von nationalen Verbänden beantragt werden.

"Das IOC unternimmt alle Anstrengungen, um die Athleten zu schützen und sicherzustellen, dass ein Boxturnier bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 unabhängig von diesen Maßnahmen stattfinden kann", teilte das IOC mit.

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