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Der Mittelfeldspieler spricht über Favre und Reus

BVB-Ass Dahoud wehrt sich: Bin kein Bankdrücker

20.11.2018 11:00
Mo Dahoud spielt seit Sommer 2017 beim BVB
© getty, Maja Hitij
Mo Dahoud spielt seit Sommer 2017 beim BVB

Im Sommer 2017 kam Mo Dahoud nach zwei guten Saisons bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach mit sieben Toren und 15 Vorlagen im Gepäck und als frischgebackener U21-Europameister zu Borussia Dortmund. Doch unter den Ex-BVB-Trainern Peter Bosz und Peter Stöger fand sich der heute 22-Jährige meist auf der Bank wieder. Anscheinend kein Problem für den Mittelfeldspieler, der es auch unter dem neuen Coach Lucien Favre bislang nicht immer leicht hat. 

"Ich wusste, dass ich mit dem Schritt nach Dortmund Geduld mitbringen muss. Insofern bin ich mit der Entwicklung zufrieden", betonte Dahoud im "Sportbuzzer"-Interview und fügte an: "Ich würde mich auch nicht als Bankdrücker bezeichnen." Auf seiner Position gebe es viele gute Spieler, "da muss jeder einmal draußen sitzen", so der U21-Nationalspieler, der schon zu Gladbacher Zeiten mit Trainer Favre zusammenarbeitete.

Der Schweizer sei kein schwieriger Typ, widersprach Dahoud Annahmen der Öffentlichkeit. "Das kann ich so nicht bestätigen. Sein Ziel ist es, jeden Spieler besser zu machen. Wenn man das verstanden hat, weiß man, was er von einem möchte", sagte der 22-Jährige. 

Favre habe sich in den letzten Jahren durch die Erfahrungen, die er gesammelt hat, verändert. "Aber vom Typ her ist er immer noch der gleiche Mensch und Trainer wie vorher", erklärte Dahoud. 

Dahoud: Marco Reus ist einer der besten Spieler der Welt

Dass er selbst oder Spieler wie Marco Reus, die Favre ebenfalls aus Gladbach kennt, bevorzugt werden, glaubt der Mittelfeldmann nicht. "Er behandelt erst einmal alle Spieler gleich", sagte der gebürtige Syrer und fügte an: "Dass er sich mit Marco als Kapitän anders und intensiver austauscht, ist aber auch klar." 

Überhaupt zeigte sich Dahoud überaus begeistert von seinem Kollegen. "Marco ist für mich, vor allem in der aktuellen Form, einer der besten Spieler der Welt." Es sei schade, dass er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen werde. Wenn er in den kommenden Jahren und Monaten gesund bleibe, wird er in Zukunft auch beim DFB eine herausragende Rolle einnehmen, ist sich Dahoud sicher. 

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